Donau Korsaren feiern zweiten Sieg in Folge

Endstand – ARC 2. Divison:
RC anexia Tigers 7:49 Rugby Donau Korsaren 

Pkt. Donau:
Tries – Townshend (4), Hammerschmidt (3), Hechler (2) 
Conv. – M. Dachler (2/9)

Vergangenen Samstag hieß es für die RU Donau Korsaren früh morgens die Fahnen zu hissen, um ins ferne Kärnten aufzubrechen und sich den RC anexia Tigers zu stellen. Nachdem sich die siegeshungrige Truppe durch dichten Nebel gen Süden und schließlich auf den Platz des Gegners durchgekämpft hatte, warteten dort schon die motivierten Mannen der anexia Tigers auf sie auf. Pünktlich zum Anpfiff brach die dichte Wolkendecke auf und mit dem Kickoff der Klagenfurter landeten abgesehen vom Ball auch die ersten Sonnenstrahlen auf dem tadellosen Spielfeld der Tigers.

Was sich in den folgenden 80 Minuten abspielte ließ vor allem Donau Herzen hoch schlagen:

Den Korsaren gelang das, was ihnen schon gegen die Wombats das Leben leichter machte: eine starke Anfangsphase. Die harten und kontaktreichen Trainings von Donau Clubcoach Steve Doyle scheinen genau zum richtigen Moment Früchte zu tragen. Konnte man Donau früher noch dabei beobachten erst langsam ins Spiel zu finden, kann bei den Korsaren nicht mehr die Rede davon sein. Die Tackles saßen, die Rucks wurden trotz starker Gegenwehr gesichert und dank cleverem Kicking Spiel des Wiener Spielmachers konnte vermehrt in der Hälfte des Gegners gespielt werden. Schon nach sieben Minuten konnte Donau den ersten Try durch den groß aufspielenden Flügel Lorenz Hammerschmidt einfahren. Die Tigers konnten zwar immer wieder dagegen halten und zeigten vor allem starke körperliche Präsenz, jedoch funktionierte Donau als Team an diesem Tag einfach besser. Die kämpferische Leistung der Forwards bot den Backs eine ideale Plattform um stets gefährliche Laufattacken zu starten. Somit lautete der Halbzeitstand nach einigen weiteren Tries 22:0 für Donau.

Nach einer vermutlich feurigen Kabinenansprache der Tigers trat den Korsaren ein verändertes Team entgegen. Die Klagenfurter konnten den Ball immer wieder über die Gainline tragen und spielten mit deutlich mehr Herz als zu Beginn der Partie. Dabei wurde auch deutlich klar woran Donau noch einiges zu arbeiten hatte: an der Organisation der Verteidigung. Zu oft wurde in Rucks gestarrt, anstatt die Lücken in der Verteidigungslinie zu füllen und somit gelang der Heimmannschaft in der 53. Minute ein verdientes 27:7. Was darauf folgte war ein offener Schlagabtausch der beiden Mannschaften, welchen Donau aber spätestens in der Schlussphase für sich entscheiden konnte. Dem Fullback der Wiener, Philipp Townshend, gelang es insgesamt vier Tries zu legen, was von starkem individuellem Laufspiel, aber auch von einer gut funktionierenden Backline zeugte. In den letzten Minuten machte sich Steve Doyles Devise „Sometimes training has to be harder than playing“ deutlich bezahlt. Einige Male konnte die Kärntner Tryline durch gierige Donau Korsaren durchbrochen werden und somit kam es zu einem Endstand von 49:7.

Insgesamt kann also von einem großen Schritt nach vorne gesprochen werden. Hat man vor einem Monat noch haushoch gegen Graz verloren, konnte man mittlerweile wichtige Siege gegen die Wombats und gegen die Tigers verbuchen. Das Team ist eindeutig näher zusammengerückt, aber auch die hohe Konkurrenz, die mittlerweile um jede Position herrscht trägt zu den guten Leistungen der Männer bei.

Jetzt steht noch ein letztes Match im Heimathafen der Donaupiraten in Wien am 22. November gegen Maribor an, bevor es in die Winterpause geht – ein Spektakel, dass man sich als Wiener Rugbyfan nicht entgehen lassen sollte! Können die Korsaren an diesem Tag noch einen winterlichen Sieg für sich verbuchen, ist im Frühjahr alles möglich!

Startaufstellung Donau:
1-Vogel, 2-Illsinger, 3-Bachofner, 4-Vescovi, 5-Grössenbrunner, 6-Sutton, 7-Nsubuga, 8-Krauchenberg, 9-Hecker, 10-Dachler M. (c), 11-Ennser, 12-Hechler, 13-Obenland, 14-Hammerschmidt, 15-Townshend

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