26:12 – bittere Niederlage für Donau Korsaren

Am Samstag fand auswärts das ersehnte Rückspiel gegen den RC Linz statt. Für die RU Donau Korsaren ging es nicht nur darum, den 3. Platz in der 2. Liga zu festigen und die gegnerischen Mannschaften auf Distanz zu halten, sondern auch um Revanche. Die Korsaren hatten nämlich das Hinspiel zu Hause knapp mit 5:6 verloren.

Nach einer harten Saisonvorbereitung begann die Rückrunde der Korsaren sehr vielversprechend mit einem Last-Minute-Sieg gegen den RK Zagreb. Mit gestärktem Selbstvertrauen lechzten die Mannen von Donau nach einem Sieg und sahen sich eigentlich schon im Kampf um Platz 2.

Der Anpfiff erfolge mit 15 minütiger Verspätung, da die Posts aufgrund von Anweisung des Platzwartes versetzt werden mussten.

Beide Mannschaften erwischten von Beginn an einen sehr schwachen Start. Die ersten Minuten waren geprägt von individuellen Fehlern auf beiden Seiten. Nichtsdestotrotz konnte Donau durch die Nummer 7 Rob Sutton in Führung gehen. Die nachfolgende Conversion wurde von Volmary leider nicht verwertet. Nach 17 Minuten stand es somit 5:0 für die Donau Korsaren.
Die Führung brachte leider nicht das erhoffte Umschalten in den Köpfen der Korsaren. Somit kam der eigene Spielplan nie zu tragen. Dies, und auch die schwachen Tackles gegen die durch die Bank körperlich stärkeren Linzer resultierten nach 6 Minuten in den verdienten Ausgleich. Nach dem Try vom Linzer Loosehead Prop stand es in Minute 23 5:5. Die Conversion konnte auch hier nicht verwertet werden.

Untypisch für Donau verlor man in der ersten Halbzeit sämtliche Lineouts und Scrums. Der Frust entlud sich in der 35. Minute mit einer Gelben Karte für den Korsaren Prop Tobias Vogel aufgrund eines üblen High Tackles.

Nach einer beherzten Ansprache vom Korsaren Kapitän und dem sehr deutlichen Hinweis von Coach Steve Doyle sofort nach Beginn zu punkten, starteten die Korsaren augenscheinlich motivierter in die 2. Halbzeit.

Die Donau Mannen hielten sich nach Wiederanpfiff einige Zeit lang in der gegnerischen Hälfte auf, konnten aber angesichts der horrenden Schwächen bei Lineouts und Scrums nie einen Vorteil draus erzielen.
Dem anfänglichen Wunsch vom Donau Coach konnte nicht Folge geleistet werden und zum allen Überdruss legten die Linzer in der 47. Minute einen Try.
Neuer Spielstand: 12:5 für den RC Linz.

Nach einem starken Lauf von der Nummer 23 Said Obenland und einem schönen Offload zu Christian Heinz (Nr. 4) konnte Donau nach einem Try in der 59. Minute und der diesmal erfolgreichen Conversion ausgleichen. 12:12 war der neue Punktestand.
Die erhoffte Wende zu Gunsten der Korsaren trat aber selbst nach Gleichstand nicht ein.
Die vermeintliche Stärke von Donau, ihre Verteidigungslinie, hatte auch während der 2. Halbzeit immense Lücken und bat genug Raum für erfolgreiche Angriffsattacken des RC Linz. Zu viele Spieler der Donau Korsaren waren in den Rucks gebunden und selbst das Verschieben der Verteidigungslinie erfolgte nie schnell genug.
Es entstanden dadurch oft Overlap Situationen für RC Linz und nach zwei weiteren Tries stand es nach Abpfiff 26:12 für die Linzer.

Nach dieser bitteren und leider verdienten Niederlage gilt es nun die im Spiel aufgezeigten Schwächen in den kommenden zwei Wochen im Training auszumerzen.
Am 2.5. steht nämlich das Heimspiel gegen die Wombats aus Wiener Neustadt vor der Tür. Diese werden nach der deutlichen Niederlage, welche ihnen Donau in der Hinrunde zufügen konnte, sehr erpicht darauf sein, es den Korsaren heimzuzahlen

[logo-carousel id=logos-donau]