47-5 Deutlicher Sieg gegen die Wombats

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Nach der bitteren Niederlage auswärts gegen den RC Linz galt es für die Donau Korsaren am Samstag gegen die Wombats wieder zur alten Stärke zurückzukehren.

In der Woche zuvor konnte man im Cup Halbfinalspiel gegen den ARC Leoben einen fulminanten Kantersieg einfahren. Dies und die verschärften Trainingseinheiten letzte Woche waren eigentlich gute Voraussetzungen für einen vermeintlichen Sieg.

Im Gegensatz zu Donau konnte der Wombats RC sein letztes Ligaspiel knapp aber doch gewinnen. Außerdem dürfte den Spielern die Niederlage voriges Jahr im Hinspiel in Wiener Neustadt noch gut in Erinnerung sein. Hier gewannen die Korsaren mit 38:5.
Mit einem Sieg im vorigen Spiel und die deutliche Niederlage im Hinterkopf erwarteten die Donau Mannen von den Wombats einen harten Kampf bei perfektem Rugbywetter.

Pünktlich um 17 Uhr wurde das Spiel von Schiedsrichterin Samantha Middleton angepfiffen.
Angeführt wurden die Korsaren diesmal zum ersten Mal von der Nummer 7 Said Obenland. Dies machte sich insofern positiv bemerkbar, da die Donau Forwards das ganze Spiel hindurch strukturierter agierten.

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Die Wombats führten den Ankick in der ersten Halbzeit aus, aber gleich von Beginn an erwischte Donau den besseren Start. Nach den ersten schönen Phasen kam man gleich bis knapp vor die Trylinie. Kurz danach konnte Donau Scrumhalf Philipp „Flipsta(r)“ Wipplinger als Erster scoren. Zu Erwähnen sei noch, dass er den Ball nach einer Pick and Go Phase direkt auf der Linie abgelegt hatte; und das als kleinster und auch leichtester Spieler am Feld. Nach der verwandelten Conversion von Hans Volmary stand es schon nach nur 3 Minuten 7:0 für die Donau Korsaren. Der perfekte Start war geglückt.

Kurz nachdem sich die Wombats Spieler wieder gefangen hatten, begannen sie ihren Spielplan durchzuziehen. Augenscheinlich waren selbst die Korsaren Spieler von der frühen Führung überrascht. Denn in der 15. Minute brachte Hörmanndinger die Wombats mit einem Try wieder auf Kurs. Die Conversion konnte aber vom Nationalteamspieler und Wombats Fly-Half Martin Leidl nicht verwertet werden. Donau blieb somit in Führung. Spielstand: 7:5.

Die nächsten Minuten waren geprägt von Fehlern und den daraus folgenden Penaltys auf beiden Seiten. Jedoch konnte Donau durch einen Try von der Nummer 11 Andreas Wilfling die Führung auf 12:5 ausbauen. Die nachfolgende Conversion wurde leider nicht verwertet.
Gleich zweimal konnte sich im Verlauf der ersten Halbzeit Donau Spieler Gordon „Nugget“ Chiu in die Scorerliste eintragen. Nach den jeweilig verwandelten Conversions gingen die Korsaren mit einem Punktepolster von 26:5 in die Pause.

Nach Wiederanpfiff kamen die Wombats stärker zurück und verlegten ihren Spielplan verstärkt auf ihre Forwards. So konnten sie die Korsaren von Beginn an in deren Hälfte zurückdrängen.

Die Verteidigungslinie der Donau Mannen hielt den Angriffsbemühungen der Gegner jedoch stand. Es dauerte aber bis zur 60. Minute bis Fullback Alexander Fritz den Punktestand für Donau noch weiter erhöhte. 33:5 für die Donau Korsaren.

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Gleich im Anschluss war es Patrick Barrie, welcher mit zwei Dummypässen die Wombats zum Narren hielt und den Ball hinter der Tryline ablegen konnte.

Als letzter Donauspieler, dafür mit einem tollen Lauf über 30 Meter, scorte die Nummer 14 Hans Volmary für Donau. Nachdem auch hier die Conversion von ihm erfolgreich verwandelt wurde, besiegte Donau den Wombats RC letztendlich mit 47:5.

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Der dahingehend deutlich ausgefallene Sieg, zeigte auch wieder die gewohnte Stärke in den Lineouts auf. Jetzt gilt es diese Woche weiter an den Standards zu arbeiten und hart zu trainieren. Denn am kommenden Samstag schon wartet auswärts der RK Maribor auf die Donau Korsaren.

Bericht: R.Bachofner   
Fotos: R.Wurwal      
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