Korsaren besiegen Exiles II

Korsaren besiegen Exiles II

Direkt im Anschluss an den fulminanten Sieg der Piraten über die Kampfmannschaft der Budapest Exiles, begegnen die Donau Korsaren der zweiten Mannschaft des Budapester Traditionsvereins.

Das Spiel beginnt etwas durchwachsen, doch schon bald können die Korsaren Druck auf den Gegner aus dem Osten aufbauen. Mit einem simplen, aber wirkungsvollen Spielplan, können die Korsaren ihren Angriff gut strukturieren. Die Forwards der Mannschaft durchbrechen über mehrere Phasen hinweg die Gainline und binden die Verteidigung der Exiles im Zentrum des Feldes. Dann ein schneller Ball über die Hintermannscahft und der Flügel der Mannschaft, Felipe Klauser, nutzt das entstandene Overlap eiskalt aus. Auf diese Distanz ist er um Längen schneller als sein gegenüber und sprintet wie ein argentinischer Jaguar in die Tryzone.

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Die Exiles allerdings geben sich nicht sofort geschlagen. Was folgt ist ein (diesmal ausnahmsweise) 90 Minütiger Schlagabtausch, bei dem kein Zentimeter des Feldes kampflos aufgegeben wird.

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Coach Doyle macht viele Wechsel, um zu sehen, wer das Zeug dazu hat, in der kommenden, langen Saison auf dem Schiff der Korsaren mitzusegeln. Besonders in der ersten Reihe herrscht bei den Korsaren ordentlicher Konkurrenzkampf. Nach der Umstellung der Österreichischen Liga, kann es für die Korsaren wieder nur ein Ziel geben: Der Meistertitel in der Liga muss in den Donauhafen gehen.

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Nach neunzig Minuten geht das Spiel mit 41 zu 17 zugunsten der Korsaren aus und damit beginnt die Mission Titeleroberung mit einem schönen Sieg. Besonders an ihrem Kickspiel müssen die Korsaren aber dringend arbeiten, wenn sie sich in Zukunft leichter tun wollen. Kapitän Alexander Spina zeigt sich trotzdem zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Wir stehen noch ganz am Anfang der Saison, und einige Sachen haben bereits sehr gut funktioniert. Natürlich bleibt sehr viel an dem wir arbeiten müssen, gerade die Kicks waren nicht gut am Samstag, aber ich denke wir haben einen guten Start in die Saison hingelegt.“

Text: S.Borer
Fotos: R. Wurwal

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