RUFC Graz : RC Donau B am 4. April2009 - Endstand 17:00
Am 04/04 war es wieder soweit und eine kleine Fregatte von Donaupiraten machte sich auf den Weg nach Graz, um das Rückspiel in der 2. Liga zu bestreiten. Unter der Führung von Kapitän Georg Grüner erfolgte der Ankick um 14:00, und was die Zuschauer zu sehen bekamen, waren 80Minuten erstklassiges, hartes Rugby.
Leider brachte ein Penalty in der ersten Phase des Spiels die Grazer bald 3:0 in Führung.
Die folgenden Angriffe der Grazer konnten durch solide Verteidigungsarbeit aller Donauspieler über den Grossteil der ersten Spielhälfte zunichte gemacht werden, als dann durch eine Unachtsamkeit in der 38. Minute die Nr. 13 der Grazer den ersten Try des Spiels erzielte. Die Mannschaften gingen mit 10:0 in die Pause.
In der zweiten Halbzeit rollten dann die Angriffe der Donauspieler über die Grazer und Donau konnte sich vor der Tryline des Gegners festsetzen. Mehrere vielversprechende Chancen wurden herausgespielt, allerdings wurden diese Bemühungen nicht mit Punkten belohnt.
Das Spiel wurde immer emotionaler und kompromissloser geführt, das auch eine 10 Minuten Strafe für den Graz-Spieler mit der Rückennummer 7 zur Folge hatte.
Zum Bedauern aller, hat sich der junge Donau - Outside Center Manuel, der ein tolles Debüt in der Herrenmannschaft spielte, in der 2. Halbzeit am Bein verletzt und konnte das Spiel nicht beenden – Wir wünschen gute Besserung.
Der jungen Donaumannschaft gelang es leider nicht, die Grazer Verteidigung zu brechen und musste in der Schlussminute sogar noch einen Penalty Try hinnehmen, der zum, den Spielverlauf nicht wiedergebenden, Endstand von 17:0 führte.
Besonders hervorzuheben an diesem Spieltag waren Udo, der für seinen Einsatz auch vom Schiedsrichter geehrt wurde, und Bogdan der mit viel Herz und harter Arbeit eine tolle Partie gespielt hat. Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an die gesamte Mannschaft die einmal mehr den Beweis gebracht hat, das Donau der geilste Club der Welt ist….
Euer
Michi F.
RC Donau : Vienna Celtic RFC am 22. März 2009 - Endstand 34:00
Bei gutem Rugbywetter kann der Rugby Club Donau seine Vormachtsstellung in der Wienerliga behaupten! In der ersten Hälfte kann der Erzrivale „Celtic“ zwar noch mithalten. Doch durch einen schön herrausgespielten Versuch der dritten Linie, stetzt sich „Donau“ mit 5:0 zur Halbzeit in Front. Im zweiten Abschnitt kann der amtierende Meister seine Klasse unter Beweis stellen. Vorallem der Junge Spielmacher Maximillian Navas, zeigt warum er zum Spieler des Tages gewählt wird. Immer wieder setzt er seine Hintermannschaft gekonnt ein und bald wird ein solider Vorsprung herausgespielt. „ Wir haben heute eine gute Leistung gezeigt! Um mit dem kommenden Gegner (Esztergomi Vitezek-CEE CUP) mitzuhalten ist allerdings einiges an Arbeit von Nöten. Ich bin mir aber sicher, dass meineMannschaft diesen Willen und das Engagement mitbringen wird!“,meint ein zufriedener Trainer Stiig Gabriel. Der Rugby Club Donau zeigt mitdem 34:0 auch heute wieder, dass er der Titelfavorit für die österreichsiche Meisterschaft 2009 ist.
In einem durchwegs hart aber fair geführten Rugbyspiel, kann sich der favorisierte RC Donau klar durchsetzen. Vor allem in der ersten Halbzeit wird der Grundstein für einen verdienten Sieg gesetzt. Die vermeintlich Besten erste Reihe-Stürmer der Liga von Stade, allesamt erfahrene Nationaltemspieler, können dem jungen und entschlossenen Gedränge der Donaustürmer keinen Druck aufsetzten. Durch zwei kollegtiv herausgespielte Versuche, setzt sich der Rugby Club Donau schon in der ersten Spielzeit, klar mit 14:0 in Front! Im zweiten Abschnitt kann vorallem ein Spieler glänzen! Julian Zöchling zeigt gutes, wendiges Laufspiel und wird verdient zum besten Spieler der Partie gewählt. Schlussendlich besiegt der RC Donau den RC Stade Viennois klar mit 21:0. Das junge Team rund um Trainer Stiig Gabriel zeigt sich in guter Verfassung für den Beginn der Frühjahrssaison.
Mit dabei waren unser Betreuer Jelli, sowie als Spieler Michi F., Milad, Mathias, Michi, Jakob S., Olli, Flipster, Konsti und ich.
Die 3. Runde des Challenge Cups fand dieses Mal wieder in Paternion bei Villach statt. Die Anreise des Donau-Teams war deswegen ziemlich strapaziös. Abfahrt war um 0600 Uhr in der Früh bei der Wu; nach fast 4 Stunden Fahrt waren wir am Sportplatz.
Dort gab es wegen der frühen Ankunft - vor allen andern Teams- genug Zeit zum Aufwärmen und Vorbereiten. Unser führsorglicher Trainer Jelli reservierte uns sofort einen schönen schattigen Tisch und zwang uns regelmäßig Wasser und Powerade zu trinken - bei 28°C und Sonne (bis zum vorletzten Spiel) war dies aber kein Fehler.
Da eine Mannschafft nicht kam mussten wir nur 3 Spiele bestreiten. Das erste Spiel gegen den schwächsten Gegner konnte noch 40:0 gewonnen werden, doch bei den anderen Spielen gab es entäuschende Niederlagen. Im Nachhinein konnten wir uns aber keine Vorwürfe machen. Bad Reichenhall und Inssbruck waren deutlich stärker als unser Team, das zu einem großen Teil aus U 18 Spielern bestand; für die meisten war es auch ihr erstes 7s Spiel. Für den Donau-Nachwuchs war dieses Spiel eine Feuerprobe. Die Mannschaft hat jedenfalls ein technisch einwandfreies Spiel geliefert. Aus diesem Blickwinkel betrachtet hat Donau tapfer gekämpft und sich teuer verkauft. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Leistungen von Michi F. (ältester) und Flipster (jüngster). Obwohl aufgrund dieser 2 Niederlagen der Einzug ins Finale leider nicht geschafft werden konnte, waren dies eine sehr wichtige Erfahrung für die Donau-Jugend.
Am wunderschönen und heißen Pfingstsonntag fand das vierte Gernot Geppert Turnier in Atzgersdorf statt. Der Platz war traumhaft und alle 6 Teams topmotiviert! Der RC Donau kam heuer mit einer, zwar sehr jungen, dafür aber mit einer toll motivierten Mannschaft. Für RC Donau spielten Grilli(Kapitän), Theo, Julzi, Benni, Fabi, Consti, Olli, Lee, Francisco, Tom, Mozzl, Michi K., Vali, Nicos, Floh, Mathias.
Es wurden in zwei Gruppen zu je 3 Teams gespielt. Der RCD kam in die starke Gruppe mit V.I.S und Celtic. In Gruppe B wurde der Gruppensieg zwischen einem Team aus England, Celtic Exils und NÖ-XV/Stade ausgemacht.
In unserem ersten Spiel trafen wir gleich auf unseren Lieblingsgegner dem RC Celtic. Die Partie war sehr spannend und ausgeglichen, Celtic trat mit einer sehr erfahrenen Mannschaft an. Wir hielten mit Kampfgeist und schnellem Spiel dagegen. Durch einen schönen Spielzug unsere Backline rund um Tom und Francisco legten wir auch schnell einen verdienten Try. Kurz nach der Pause erhöhten wir auf 14:0 leider gelang dem Gegner noch ein Try kurz vor Ende zu mehr sollte es aber nicht reichen. In unserem 2ten Spiel welches nicht nur mit Abstand unser schwächstes war sondern leider auch eine böse Verletzung von unserem wie immer toll aufspielenden Portugiesen Francisco zu Folge hatte. Verloren wir 7:21 gegen die V.I.S. Nach dem Grunddurchgang waren wir also an 2ter Stelle hinter V.I.S aber vor Celtic.
In Gruppe B ging war das Team aus England ungeschlagen erster vor Celtic Exils und NÖXV.
Somit standen die Halbfinale fest.
Donau - Engländer V.I.S. - Celtic Exils
Donau spielte also im Halbfinale gegen ein Team aus England. Dieses Team war uns zwar körperlich überlegen, der leichteste Spieler hatte 90kg. Was wir besonders im Scrum zu spüren bekamen jedoch waren wir sonst in allen Belangen in dieser Begegnung stärker! Was uns keiner der Anwesenden zugetraut hätte. Der RCD konnte durch sehr schnelles und technisch starkes Spiel überraschen. Es gab in der Partie keine Eigenfehler und so wurde der Ball immer in den eigenen Reihen behalten. Schlussendlich hat der RCD 28:7 gewinnen können!!! Und stand damit als das Überraschungsteam im Finale! Wo es zur Revanche gegen die V.I.S. kam.
Im Finale gegen die V.I.S. haben dann nochmals alle Alles und noch mehr gegeben! Leider musste uns zu dem Spiel unser Kapitän Grilli verlassen(er kam direkt vom Nachtdienst) Sogar unser Motivationskünstler Bambi hat sich trotz seiner Schulterverletzung noch mal für eine Halbzeit das Trikot übergezogen und hat uns geholfen! Im Gegensatz zum ersten aufeinander treffen waren wir diesmal so richtig "heiß". Jeder wollte unbedingt den Turniersieg! Und so sind wir auch in das Spiel gegangen. Leider führte gleich zu Beginn eine kleine Unaufmerksamkeit beim Scrum, die blindside wurde nicht abgesichert, und so lagen wir rasch 0:7 zurück. Dann mussten wir noch einen Try durch einen wunderschönen Spielzug hinnehmen. Jedoch war unsere Kampfmoral auch dadurch nicht gebrochen und wir wollten das unmögliche noch machen, das Spiel umdrehen. Kurz vor der Pause konnten wir auf 7:14 verkürzen. Und in der Pause wurden noch mal sämtliche Reserven mobilisiert und in weiter Folge konnten wir die V.I.S längere Zeit bis an deren Tryline zurückdrängen. Leider jedoch keine Punkte erzielen. Kurz vor Ende der jedoch ein traumhafter Spielzug über mehrer Stationen Tom-Michi-Nicos und es wurde auf 14:14 ausgeglichen!!!! Jetzt ging es darum wer die ersten Punkte erzielt gewinnt das Turnier. Auch hier konnten wir sehr gut mithalten und die V.I.S stark fordern. Leider jedoch waren hier die V.I.S die glücklicheren und konnten knapp gewinnen.
Trotzdem noch mal ein großes Lob an ALLE Spieler die dabei waren und sehr, sehr schönes Rugby gezeigt hatten. Es wurden im Halbfinale und im Finale fast keine Eigenfehler produziert und auch technisch anspruchsvolles Rugby gespielt. Alle waren begeistert. Jetzt wünschen wir nochmals alle Francisco dass die Verletzung bald wieder ausgeheilt ist und er uns wieder unterstützen kann.
Diesen Sonntag war es wieder soweit, die 2te Runde des österreichischen 7er Turniers fand bei unseren Nachbarn in Bad Reichenhall statt. 9 wackere Recken (Theo, Tom, Francisco, Peter, Schneewittchen, Jakob, Schurli, Michi F, Benni) und ein engagierter Trainer Jelli trafen einander Sonntag, früh morgens, um die Division West ordentlich aufzumischen.
Noch müde und erschöpft von der Fahrt bestritten wir unser erstes Spiel. Der Gegner, der Turnierfavorit Innsbruck, lies sich in der ersten Hälfte noch kontrollieren, doch im zweiten Abschnitt gelang es den Tirolern mit einem Try in Vorsprung zu gehen. Diesen Vorteil konnten sie bis zum Ende halten und das Spiel war verloren. Motiviert von der Niederlage ging es in die Partie mit den Gastgebern, es ging um Alles oder Nichts. Den stark spielenden Backs (spez. Francisco und Tom) gelang es einige Versuche zu legen, bald war ein Polster herausgespielt. Die Gastgeber verzweifelten an unserer starken Verteidigung. Georg „Schurli“ Grüner, unser Mann des Turniers, konnte mit harten und sicheren Tackels punkten und das Spiel war gelaufen.Der 2te Platz schien in Reichweite! Nun folgten zwei vermeintlich schwächere Gegner. Coach Jelli fand die richtigen Worte in den Spielpausen und die Donau Mannschaft kassierte keinen Versuch mehr. In beiden Spielen gegen die kärntner Auswahl und die „Red Lions“ (Innsbruck B) spielten wir unsere persönliche Klasse aus und auf viele Einzelleistungen folgten Trys. Doch es gelang uns auch sehr schön in der Mannschaft herausgespielte Versuche zu legen! Am Ende des Tages feierten Kapitän Tom Talbot undseine Donaupiraten Platz 2! Ein wunderschöner Rugbysonntag neigte sich dem Ende zu und die Heimreise wurde angetreten. Den letzten Höhepunkt lieferte unser verrückter Portugiese Francisco! Langsam fahrender Kollonenverkehr auf der Autobahn, dem Portugiesen gelingt es seinen Fahrer Schurli zum Anhalten zu überreden, er stellt sich auf einen Betonblock und es hieß „WasserMarsch!“ (gut sichtbar für die anderen Verkehrsteilnehmer). Ein schöner Abschluss!
Beim nächsten Turnier geht es um den Einzug in die Finalrunde, also wollen wir unseren 2ten Tabellenplatz verteidigen, vielleicht sogar mit einem Sieg!
Bei frühsommerlichen Temperaturen und wolkenlosen Himmel wurde das erste Heimspiel der Rückrunde angepfiffen. Voll motiviert und konzentriert wollten wir das Spiel beginnen und den Innsbruckern unser Spiel aufzwingen. Aufgrund der Absage mehrerer Stammspieler mussten vor allem in der Backline ein paar Positionen umgestellt werden.
Anders als gegen Graz konnten wir uns gut in der Hälfte der Innsbrucker festsetzen und sie regelmäßig unter Druck setzen. Als logische Folge dieser Überlegenheit konnten wir auch unsere ersten Punkte erzielen. Wir waren den aufopfernd kämpfenden Innsbruckern zu dieser Zeit in allen Belangen überlegen und konnten uns schnell einen sicheren Vorsprung herausarbeiten. Phasenweise konnten wir das vom Trainer erarbeitete Spielsystem gut umsetzen. Im Vergleich zum ersten Spiel der Rückrunde wurde das neue System jedenfalls beträchtlich besser umgesetzt und man merkte, dass man sich darauf einstellt.
Zumindest in der ersten Hälfte klappte das Angriffsspiel ganz und war auch von draußen schön anzusehen. Lediglich der letzte Pass fand allzu oft nicht sein Ziel und manche Spieler waren zu eigensinnig und wollten versuchen, selber durchzulaufen, obwohl wir uns schon Überzahlsituationen erarbeitet hatten. In der Defensive ist noch einiges zu verbessern. Die Tacklesleistungen der meisten Spieler - ausgenommen vielleicht Laurent - ließen sehr viel zu wünschen übrig. Zu viele Tackles haben einfach nicht gesessen. Auch scheint einigen Spielern die nötige Aggressivität zu fehlen.
Etwa ab der Hälfte der zweiten Halbzeit hat unsere Leistung überhaupt sehr zu wünschen übrig gelassen. Trotz der Hitze an diesem Nachmittag darf man nicht so nachlassen. Man konnte sein Spiel nicht mehr aufziehen und die Innsbrucker, die trotz des hohen Rückstandes nie den Kopf hängen ließen und weiter kämpften, konnten sich nun eine Überlegenheit erarbeiten und belagerten für eine längere Phase unser Malfeld. Jedoch hielt unsere Verteidigung und konnte sich immer wieder befreien und mit viel Glück und Geschick einen Try verhindern. Leider hat sich in der Schlussphase des Spieles unser Spieler Peter Petschenig an der Schulter verletzt. Wir wünschen ihm alle auf diesem Wege eine gute und schnelle Genesung.
Man of the Match war am heutigen Tag ganz eindeutig Laurent, der uns mal wieder bewiesen hat, dass man für Rugby nicht sehr groß oder breit sein muss sondern nur ein großes Kämpferherz braucht. Ein Vorbild an Kampfeskraft und Willen für alle anderen.
Nach der langen Winterpause und einer ausführlichen Vorbereitung gingen wir nach Graz um gegen den zweit platzierten RUFC Graz die zweite Halbzeit der Powerade Rugbyliga in Angriff zu nehmen. Voll motiviert und von unserem Trainer gut eingestellt, wollten wir dort fortsetzen, wo wir vor der Winterpause aufgehört hatten.
Das Spiel Erster gegen Zweiten der Liga entwickelte sich zum erwarteten Spitzenspiel. Leider konnten wir nicht richtig ins Spiel finden und insbesondere kämpferisch waren uns die Grazer überlegen. So gingen die Grazer nach einem Penalty 3:0 in Führung. Wir konnten relativ bald zurück schlagen und nach einer schönen Aktion einen Try im Grazer Malfeld ablegen. Dies sollte jedoch die einzige nennenswerte Aktion in der Halbzeit von unserer Seite bleiben. Die Grazer konnten mit ihrer körperbetonten und einsatzfreudigen Spielweise, sich immer mehr ein Übergewicht erarbeiten. Dies fand sich auch im Halbzeitstand von 20:7 für Graz wieder. Die Grazer spielten ihr bestes Rugby, während wir eher mit dem – wahrlich etwas fragwürdig pfeifenden – Schiedsrichter und eigenen Fehlern beschäftigt waren. Nach einer ernsten Ansprache und ein paar Umstellungen in der Mannschaft, sah man dann in der zweiten Halbzeit eine andere Donaumannschaft, die nun endlich ihr wahres Potenzial zeigte. Endlich konnte man die Rucks und Mauls richtig säubern und somit auch schnelle Bälle produzieren. Auch kamen die schnelle Pässe endlich an und man konnte Graz nun kontinuierlich immer stärker unter Druck setzen. Insbesondere auch die Einwechslung von Hovo brachte den gewünschten Erfolg, da die Grazer gegen seine schnellen Läufe und sein Kick Spiel kaum eine Antwort fanden. Doch die Grazer Verteidigung hielt lange dem Druck stand und man sah, wieso sich die Grazer bis auf den zweiten Tabellenplatz vor gekämpft hatten. Doch diesem Dauerdruck konnte auch die Grazer Verteidigung nicht länger standhalten und so konnten wir nun den Rückstand in einen Vorsprung umwandeln. Am Schluss stand ein knapper 32:23 Sieg für uns gegen sehr starke Grazer, die es heuer noch weit in der Liga schaffen können.
Aus diesem Spiel sollten wir aber einige Lehren ziehen. Zuallererst, dass Rugby ein körperbetontes Spiel ist und man ohne Einsatz und Aggressivität gegen keinen Gegner bestehen kam. Dann, dass man kein Spiel gewinnen, wenn man die Gegner in der Verteidigung nicht tackelt und zu Boden bringen kann. Und zuallerletzt, dass man sich durch einige zumindest zweifelhafte Pfiffe eines Schiedsrichter nicht aus dem Konzept bringen lassen darf, sondern sich darauf einstellen und danach spielen muss! So jetzt alle brav zum Training kommen und vor allem an der Verteidigung arbeiten, da diese noch wahrlich Übung braucht. Wir vollen ja Ligaprimus bleiben und heuer den Titel auf der Hohen Warte verteidigen.
Am Samstag dem 17.3.2007 bestritt Donau II sein erstes Spiel des Jahres gegen Niederösterreich XV. Bei fast schon frühlingshaften, rugbyidealen Temperaturen machten sich die unerschrockenen Recken auf den Weg nach Wr.Neustadt. Das Team stellte eine gute Mischung aus aufstrebenden, jungen Talenten und alteingesessenen Haudegen dar, was wieder einmal sehr gut veranschaulicht, dass es sich bei Donau um den größten und vielseitigsten Klub Österreichs handelt. Zum Spiel selber sei zu sagen, dass man im Ansatz phasenweise schon das neue Spielkonzept erkennen konnte, was wieder einmal beweißt, Anwesenheit beim Training macht sich bezahlt! Trotz einiger Schwächen im Scrum (deutliches Untergewicht) gab Donau das Spiel nie wirklich aus der Hand und agierte souverän in Angriff und Verteidigung. Nicht unerwähnt sollen auch die herausragenden Einzelaktionen und Runs einiger Spieler wie Francisco Ary, Tom Talbot und unserer beiden Flügel bleiben was schlussendlich zu dem doch sehr eindeutigen Endstand von 7:89 für Donau führte. Respekt auch vor der Leistung unserer arriviertesten (alt will ich jetzt einfach nicht schreiben) Spieler Thommy Brinninger und Phillip Grausam, die es sich nicht nehmen ließen ihre Erfahrungen mit uns in der Praxis zu teilen. Es ist zu erkennen, dass die 2 in Donau II manchmal nicht wertend gesehen werden darf und viele Spieler sich hier für höhere Aufgaben empfehlen. Das Ziel für uns als Donau II kann es nur sein, regelmäßig und gemeinsam als Team zu trainieren, um so eingespielter zu werden und dann viele Schlachten gemeinsam schlagen, bei denen der spielerische Spaß sicher nicht zu kurz kommen wird.
Ein besonderer Dank und Anerkennung gilt unserem Gegner aus Niederösterreich, der trotz Unterlegenheit Anstand bewahrte und großen Kampfgeist zeigte. Gerade in solchen Situationen ist es für viele Teams nicht leicht die Fassung zu wahren und das Spiel ernsthaft zu beenden, was dann schnell zu unschönen Szenen führen kann. An diesem Samstag bewiesen beide Teams wahren Sportsgeist und Disziplin, was den Rugbysport auch aus- und groß macht.
Spiel der Generationen am 23. November 2006: Alte Hasen vs. Junges Gemüse - Endstand 54:0
Am Donnerstag war es soweit, das seit längerem erwartete Aufeinandertreffen der Generationen konnte beginnen. Die „Jungen“ hatten sich bereits etwas früher getroffen und man merkte ihnen an, dass sie sehr motiviert waren und es den „Alten“ zeigen wollten. Bei den „Alten“ ging es etwas gemütlicher zu. Man brachte sich langsam auf Betriebstemperatur und vermied es vorher zu viel Energie zu verbrauchen. Man wusste, dass man diese am Spielfeld brauchen würde.Besonders Positiv anzumerken ist, dass wir als Donau es zu Stande gebracht haben fast 40 Spieler für ein clubinternes Spiel auf den Platz zu bringen. Dies muss uns erst eine andere Mannschaft in Österreich nachmachen.Kurz nach dem Ankick konnten wir bei den „Jungen“ unsere ersten Duftnoten setzen. Zwar kämpften die „Jungen“ sehr ambitioniert jedoch manchmal etwas hektisch und hatten wir einfach eine größere Erfahrung, die wir in engen Situationen auszuspielen wussten.Alles in allen war es sehr schnelles und gutes Spiel, wobei der Endstand von 54:00 den Spielverlauf nicht richtig wiedergibt. Die „Jungen“ haben sich sicher weitaus besser verkauft als der Spielstand ausweist. Jedoch müssen unsere Jungspunde an ihren Tacklings arbeiten, da zu viele erste Tackles nicht gesetzt wurden und sie dadurch immer wieder in schwierige Spielsituationen geraten sind. Aber man muss ihnen natürlich auch zu Gute halten, dass fast jeder ihrer Gegenspieler um mindestens 10 Kilo schwerer war.Aber als Fazit des Spieles ist zu sagen, dass ein sehr gutes Endes einer tollen Herbstsaison war und mit etwas mehr Routine und etwas besserer Verteidigungsarbeit der „Jungen“, das nächste Generationenduell sicher viel enger ausgehen wird. Jedenfalls sollten solche Spiele in jede Saison einen Fixpunkt darstellen.Also wir „Alten“ sind doch noch nicht ganz so alt und langsam, wie vielleicht manche geglaubt haben, sondern haben noch genug Feuer um die Jungspunde in ihre Schranken zu weisen.Eines muss ich aber noch anbringen. Man sollte, auch wenn man anderer Ansicht als der Referee ist, weiter spielen und nicht die ganze Zeit rummaulen. Wir sind schließlich keine Fußballer!! Der Spieler, den es betrifft wird wissen, wird wissen was ich meine und sich dies zu Herzen nehmen.
RC Donau : Stade Viennois am 18. November 2006 - Endstand 36:7
Im letzten Spiel der Herbstrunde ging es dieses Wochenende gegen den Vizemeister RCSV (ehemals Lycee) um den Herbstmeistertitel und ein niederlagenfreies Jahr 2006. Wir wussten bereits vorher, dass dies kein Spaziergang werden würde. Beim letzten Aufeinandertreffen, insbesondere beim Finale der letzten Saison, war der RCSV sehr knapp dran uns eine Niederlage zuzufügen. Dementsprechend konzentriert erarbeiteten wir im Training ein Spielkonzept für dieses Aufeinandertreffen.
Bei perfektem Rugby-Wetter war es dann am Samstag um 13:00 Uhr so weit. Der überaus souveräne Spielleiter Craig Morgan pfiff das Spiel pünktlich an. Es entwickelte sich ein sehr schnelles und gutes Spiel zwischen den beiden Mannschaften. Donau hatte etwas mehr Ballbesitz und war auch bei den Standardsituationen etwas stärker als der Gegner, jedoch konnte RCSV dies durch sehr großen Einsatz wieder wettmachen. Immer wieder wurden gute Angriffe angesetzt und Löcher in die gegnerische Abwehr gerissen, jedoch ließ das Handling etwas zu wünschen übrig. Immer wieder gingen Bälle im Kontakt verloren oder die letzten Pässe fanden nicht ihr Ziel. Auch in der Verteidigung waren wir nicht aggressiv genug und ließ den Gegner immer wieder über die Gain-Line kommen. Somit konnten wir nicht den gewollten Druck auf den Gegner ausüben.
Unseren ersten Versuch legte dann Mitte der ersten Halbzeit unser bis dahin mit Abstand bester Mann, unser Fullback Tom Talbot. Mit ausgezeichnetem Stellungsspiel fing er alle Bälle sicher und schaltete sich immer wieder gefährlich in die Angriffe ein und war von den Gegnern kaum zu bremsen. Langsam begann sich das neue Spielsystem auszuzahlen und die Ballfehler wurden weniger. Wir setzten den Gegner immer mehr unter Druck und konnten uns so einen halbwegs sicheren Vorsprung erarbeiteten. Stade kämpfte jedoch aufopfernd weiter und machte Donau das Spiel schwer. RCSV wurde für ihren unermüdlichen Kampf auch mit einem Try durch Georg Kaiser belohnt, nachdem die Verteidigung nach einem schnell gespielten Penalty geschlafen hatte. Donau ließ nichts anbrennen und siegte schließlich in einem guten Spiel sicher mit 36 zu 7.
Es ist jedoch noch einiges an Arbeit notwendig um das neue Spielsystem zu verinnerlichen und dann sollten wir auch um einiges stärker werden um die nächste Saison erfolgreich zu absolvieren und dem Herbstmeistertitel, auch den Meistertitel hinzuzufügen.
Einen großen Anteil an dieser tollen Saison haben auch alle Spieler die regelmäßig zum Training kommen, obwohl sie es nicht jedes Mal ins Team geschafft haben. Eine Mannschaft besteht aus mehr als nur 15 bzw. 22 Spielern, sondern mindestens 30 Spielern. So eine ausgeglichene Mannschaft habe ich auch schon lange nicht mehr erlebt. Jeder der Ersatzspieler, der ins Spiel kommt ist, weiß was er zu tun hat und erledigt seine Aufgabe bestens. So kann jeder jederzeit eingewechselt werden ohne, dass dies dem Spielfluss schadet. Meistens ist der einzige Unterschied zwischen denen auf dem Spielfeld und den Ersatzspielern lediglich die Erfahrung und die kommt bald. Also nicht aufgeben und weiter arbeiten und ihr werdet bald vom Anfang an in der Mannschaft stehen, wir brauchen euch.
Man of the match war heute jedenfalls eindeutig Tom Talbot, der ein fast fehlerloses Spiel als Fullback hinlegte. So jetzt am Donnerstag haben die Jungen noch eine Chance es den alten zu zeigen, nützt diese Chance. Sonst spätestens bis zum Weihnachtsdinner am 8.12. um diese tolle Saison würdig abzuschließen.
RC Donau : Celtic RFC am 4. November 2006 - Endstand 33:10
Man merkte es schon beim Training am Montag und am Donnerstag, am Wochenende war es wieder soweit - Derbytime. Das Spiel gegen Vienna Celtic war an diesem Wochenende ausgeschrieben. Die Vorzeichen für ein anspruchvolles und interessantes Spiel waren sehr gut. Beide Mannschaften hatten ihre bisherigen drei Ligaspiele für sich entscheiden können.
Schon beim Training war das gewisse Kribbeln bei allen Spielern bemerkbar. Leider wollte das Wetter nicht so recht mitspielen und es schneite bzw. regnete über lange Zeit von Freitag bis Samstag. Jedoch hörte es, pünktlich zum Spielbeginn, auf zu regnen bzw. zu schneien. Bei kaltem jedoch trockenem Wetter wurde das Spiel fast pünktlich angepfiffen.
Schon die U-18 Mannschaft hatte uns gezeigt, wie man spielen musste. Sie hatte gerade eben Celtic ganz eindeutig besiegt und dies ohne Zulassung irgendwelcher Punkte durch den Gegner. Gratulation!
Doch leider war es kein Beginn nach Wunsch. Schon nach wenigen Sekunden wurde den Gegnern ein Penalty zugesprochen. Dies war leider meine Schuld!
Doch langsam kamen wir in Fahrt und nach kurzer Zeit war auch die letzte Nervosität abgelegt. Wir zwangen Celtic unser Spiel auf und waren klar in allen Belangen überlegen, konnten dies jedoch nicht zu Punkten umwandeln. Entweder kam der letzte Pass nicht an oder wurde durch doch etwas fragwürdige Entscheidungen des Referees um den Vorteil gebracht. Etwas glücklich konnten wir zum ersten Versuch einlaufen. Nachdem ein Ball von mehreren Spielern abprallte, warf sich Francisco auf den in der Malzone frei liegenden Ball. Donau machte weiter Druck und konnte schließlich von einem Scrum, 5 Meter von der gegnerischen Mallinie wieder ins Malfeld des Gegners eindringen.
Mit 14:00 ging es nach zwei verwandelten Conversions in die zweite Halbzeit. Auch in der zweiten Halbzeit blieben wir die bestimmende Mannschaft und konnten noch dreiweitere Tries und zwei Conversion hinzufügen. Doch leider konnte die Verteidigung ihr Malfeld nicht sauber halten und so kamen die Spieler von Celtic zu Punkten durch einen Try mit Conversion, sowie einem verwandelten Penalty. Wir konnten somit einen ungefährdeten Sieg gegen unseren ewigen Rivalen Celtic mit 33:10 einfahren und blieben somit auch im 4. Spiel dieser Saison unbesiegt. Es war ein für das Wetter sehr schnelles und gutes Rugbyspiel, das von beiden Mannschaften mit vollem Einsatz aber immer sauber und fair geführt wurde.
Jedenfalls kann ich allen zu dem Spiel gratulieren und möchte insbesondere die Disziplin, die alle Spieler, trotz mancher nicht nachvollziehbaren Entscheidung, an den Tag legten hervorheben. Jedenfalls weiter beim Training arbeiten und wir werden unser Spiel noch weiter verbessern und noch mehr Spaß am Spielfeld haben.
Man of the Match ist Andreas Schwab, der sich durch eine besonders gute Leistung auszeichnete!
RC Donau : NÖXV am 21. Oktober 2006 - Endstand 126:0
Punkte sagen mehr als Worte -die höchste je erreichte Punktezahl bzw. auch die höchste Differenz (laut Trainer Phillip Grausam gilt dies auch noch für den Zeit des RCW) des RCD. Um sich hier aber nicht selbst zu viel zu loben muss man dieses Ergebnis stark relativieren....
Zuerst zu den Spielbedingungen. Das Wetter war perfekt; sonnig und warm. Das ganze am 21. Oktober!! Einziger Wehrmutstropfen war die steinharte Dirnelwiese. Weichen Boden und schönes Wetter gibt es halt selten gleichzeitig...
Die ganze Mannschaft des RCD kam wie fast immer halbwegs pünktlich und nüchtern/ausgeschlafen zum Treffpunkt.
Für Erheiterung bei manchen Spielern sorgten neue Aspekt