Geschichte

 Die Rugby Union Donau Wien wurde in seiner heutigen Form im Jahr 1999 gegründet und ging aus der im Jahr 1989 gegründeten Jugendmannschaft des Rugby Club Wien hervor. Heute ist die Rugby Union Donau Wien der erfolgreichste Rugbyverein des Landes und österreichischer Rekordmeister. Seine Heimspiele bestreitet der Verein im Trendsportzentrum der Sportunion Wien.

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Die Legende des ersten Donaupiraten

Viele Legenden und Mythen ranken sich um den ersten Donauspieler. Die wahrscheinlichste ist jene, die Sportdirektor Stiig Gabriel erzählt. Als er im zarten Jünglingsalter von seinem Bruder als Mitbringsel von der legendären Frankreichtour des RC Wien einen Rugbyball geschenkt bekommt, wird er vom „Rugbyfieber“ erfasst und kommt davon nicht mehr los. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass er den Ball in die Schule mitnimmt. Schon bald steckt er seine Mitschüler an und begründet den ersten Rugby-Hype. Viele seiner Klassenkollegen beginnen ebenfalls mit dem Sport und sind bis heute eng mit der Rugbygemeinde verbunden.

Die Gründung

Da diese ersten Ambitionen in der Jugendarbeit durch den damaligen Vorreiter im österreichischen Rugbysport, dem Rugby Club Wien getragen wurden, es zu diesem Zeitpunkt aber nur zwei Vereine in Österreich gab, den Vienna Celtic Rugby Football Club und den Rugby Club Wien, wurde der Rugby Club Donau 1989 als Jugendmannschaft des Rugby Club Wien etabliert und somit der dritte Club in Österreich gegründet – damit stand der Verbandsgründung nichts mehr im Wege.

Der Rugby Club Donau nahm in der Folge an den ersten österreichischen Jugendmeisterschaften teil und konnte diese im zweiten Anlauf 1991 zum ersten Mal gewinnen. Sobald die Jugend allerdings alt genug für die Herrenmannschaft war, wurde diese dem RC Wien einverleibt.

Die vierte Kampfmannschaft in Wien

Erst 1993, als man den Versuch einer vierten Mannschaft für den Betrieb einer Meisterschaft in der Herrenklasse wagte, bekam der Rugby Club Donau eine Kampfmannschaft, deren Spieler sich aus der freiwilligen Abspaltung vom Rugby Club Wien rekrutierten. Als der Vienna Celtic Rugby Football Club die erste Meisterschaft für sich entscheiden konnte, wurde erkannt, dass es sinnvoller wäre, die Kräfte aus beiden Vereinen wieder zu bündeln und im Rugby Club Wien aufgehen zu lassen.

1994 erfolgte die Refusionierung und der Rugby Club Donau existierte nur noch in formeller Weise. Ab diesem Zeitpunkt war der Rugby Club Wien allerdings der stärkste Verein in Österreich und konnte den Meistertitel jedes Jahr für sich entscheiden.

Jedoch bestand weiterhin die Ambition, einen vierten Verein in Wien zu gründen. Dies führte nach einigen erfolgreichen Jahren des Rugby Club Wien zu einer Neugründung des Rugby Club Donau.

Im Jahr 1999 wurde der Rugby Club Donau Wien in seiner heutigen Form gegründet – diesmal auf eine breitere Basis gestellt, da sich an diesem Projekt Spieler aller Wiener Vereine beteiligten. Hauptinitiatoren waren Thomas Per Gabriel, Thomas Brininger und Klaus Csaicsich.

Die Erfolgsgeschichte

Als die Vorstände der beiden Brudervereine, des Rugby Club Donau Wien und des Rugby Club Wien, die Vision einer Bündelung der Ressourcen zur intensiveren Betreuung der Jugendmannschaften und der verstärkten Förderung des Rugbysports in Österreich miteinander zu teilen begannen, wurde erneut über eine Fusionierung gesprochen und diese schließlich 2002 umgesetzt.

Ab 2002 firmierte der Verein unter dem Namen Rugby Club Donau Wien. Seit seiner Formation dominiert der Verein die nationale Meisterschaft und eilt von Erfolg zu Erfolg – und das unter dem ständigen Konkurrenzdruck der anderen Vereine, die sich im gleichen Zeitraum auch stark weiterentwickelt haben.

Im Jahr 2002 wird Rugby als Sportart in Österreich offiziell anerkannt und der Österreichische Rugby Verband (ÖRV) als Mitglied in die Bundes Sport Organisation (BSO) aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt darf sich der Sieger der Österreichischen Rugby Meisterschaft Staatsmeister nennen. Diesen Titel hat der Rugby Club Donau Wien bisher immer erfolgreich verteidigt.

Der Einbruch vor dem Höhenflug

Die Saison 2011/12 erwies sich als das bisher schwierigste Jahr der jüngeren Geschichte. Zwar konnte man in diesem Jahr abermals den Staatsmeistertitel erfolgreich verteidigen, jedoch waren die Umstände aufgrund des Verlustes der alten Heimat äußerst schwierig. Dank dem starken Zusammenhalt unter den Spielern und Spielerinnen konnte der Trainingsbetrieb aufrechterhalten bleiben.

Der Fokus auf das Wesentliche und der unbändige Wille des Vorstands beeindruckten auch die Sportunion Wien, welcher sich der Rugby Club Donau Wien 2012 anschloss bevor er zur Rugby Union Donau Wien wurde. Heute werden die Vereinsfarben stolz auf dem von der Sportunion Wien errichteten Donau Rugby Park des Trendsportzentrums im Wiener Prater präsentiert.

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1910197_8555916094_3761_nDer kleine Stiig soll schon bald zum ersten Donaupiraten werden.

10711564_10152826324196095_356475279_n - KopieInzwischen gibt der RC Wien Vollgas. Vorne im Bild: Andreas Schwab, heutiger Präsident des ÖRV.

974408_10152826294031095_1793653360_nDie Burschen vom RC Donau vor ihrem zweiten Spiel.

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Stolz und schön: der RC Wien.

10718510_10152826370901095_1849473515_oNoch einmal der RC Wien, 2001.

10721432_10152826295516095_63191180_nDie Donaujugend mit vielen bekannten Gesichtern, 20.. .

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An den blau-grün-gestreiften Socken erkennen wir: hier ist nun der RC Donau Wien am Ball.

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Donau gegen Praga, 2008.

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