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.:Berichte:.

7s Frauenmeisterschaft in Innsbruck, 13. Oktober 2007

Am 13.Oktober startete in Innsbruck die Oesterreichische 7s Rugbymeisterschaft in die neue Saison 2007/08.

Seitens der Frauen gab es auch einen Neustart, und zwar fuer den FRU (Frauen Rugby Union) Schoenbrunn. Es war das erste Auftreten dieser Mannschaft seit die beiden Wiener Klubs Donau und Celtic beschlossen haben, in dieser Saison auf Grund mangelnder Spieleranzahl ein Gemeinschaftsteam zu formen.
Das Schoenbrunner Team hatte in dieser Konstellation noch nie gespielt, daher bestand etwas Nervositaet vor dem 1. Spiel.

Leider erschien die Frauenmannschaft des RFC Graz aufgrund vieler verletzungsbedingter Ausfaelle nicht zum Turnier, womit mit dem WRC Innsbruck und dem FRU Schoenbrunn nur zwei Frauenmannschaften teilnahmen.

So kam es nach der letzten Begegnung vor der langen Sommerpause, bei dem der WRC Innsbruck sowohl Donau, als auch Celtic geschlagen hat, zu einem Wiedersehen.

Im ersten Spiel fanden die Frauen aus Innsbruck nicht so Recht ihren Rhythmus und kamen nicht gegen die laufstarken Wienerinnen an. Lange und schnelle Paesse durch die gesamte Linie bis hinaus zum Winger ermoeglichten den Schoenbrunnerinnen immer wieder einen Lauf an der Aussenseite. Durch eine standhafte Verteidigung gab man dem Heimteam nur wenige Chancen durchzubrechen. Die Innsbruckerinnen wurden durch die Mannschaft aus Wien mit einem klaren 43:0 besiegt.

Nachdem beim neuen Modus 2 Spiele gegen jede Mannschaft gespielt werden, gab es fuer beide Frauenmannschaften erst einmal eine lange Pause, in der Herrenspiele stattfanden.

In dieser langen Pause vor dem 2. Match haben die Innsbruckerinnen ihre Strategie geaendert, und das mit Erfolg. Sie stellten sich dem Wiener Team viel staerker entgegen als noch zuvor. Mit groesserem Druck in der Verteidigung wurde versucht, mehr Ballbesitz zu gewinnen. Im Angriff gingen sie jetzt aehnlich vor wie ihre gegnerische Mannschaft, naemlich durch rasche Paesse zum Wing einen Overlap kreieren und an der Aussenseite durchbrechen zu koennen. Beides gelang den Frauen aus Innsbruck umzusetzen, jedoch konnte der FRU Schoenbrunn jeden Durchbruch in ihrer eigenen Linie durch eine starke Laufarbeit noch vor der Trylinie stoppen, womit die Heimmannschaft im Endeffekt keinen Try erzielen konnte. Das 2. Spiel endete mit einem 24:0 fuer die Gastmannschaft aus Wien.

Nach diesem Saisonstart freuen wir uns alle in der Hoffnung auf Beteiligung der Grazer Frauenmannschaft auf ein Wiedersehen beim naechsten 7s Rugbymeisterschaftsturnier am 27.Oktober in Traun bei Linz.

FUN IN THE SUN: 1 Internationales Frauen-Beachrugby Turnier in Marseille

Womens Rugby Austria wurde von der franzoesischen Provence zum 1. internationalen Frauen-Beachrugby Turnier in Marseille eingeladen. Ein Team von 10 Spielerinnen (5 Donauspielerinnen: Renee, Eva, Dani H. Elina und Miri und 5 Celticspielerinnen: Dani K., Kathi, Xenia, Nic und Monique), 1 Manager (Marie – Celtic) und 1 Coach (Renee) folgte diesem Ruf mit grosser Begeisterung – Sommer, Sonne, Strand und Rugby!
Obwohl, oder gerade weil Rugby-Laender wie Schottland und Gastgeber Frankreich zu unseren Konkurrenten zaehlten, war die Vorfreude gross.

Gleich nach unserer Ankunft in Marseille wurden wir vom Flughafen abgeholt und zum Strand gebracht. Dort angekommen, ueberraschte uns der Anblick eines grossen Stadions, in dem das Turnier ausgetragen werden wuerde – keiner hatte mit so etwas gerechnet. Die Flaggen aller teilnehmenden Nationen wehten im Wind, neben Frankreich, Schottland, etc. hing auch die oesterreichische! Was fuer ein Anblick…. Wir bekamen auch gleich die Moeglichkeit, ein „Test-Match“ fuer Aufnahmen fuer das Fernsehen gegen Frankreich zu spielen.

zu den Regeln:
Es waren 5 Spieler pro Mannschaft auf dem Feld, die anderen 5 Spieler dienten als Auswechselspieler. Auswechseln konnte man jederzeit so oft man wollte. Die Spielzeit betrug 5 Minuten pro Halbzeit, mit einer 2 minuetigen Pause.

SAMSTAG 8.9.07
Am Samstag war es schliesslich so weit, das Turnier konnte endlich beginnen. Oesterreich spielte als erstes gegen Deutschland. Durch die Schnelligkeit und Fitness unserer Spielerinnen gelang es immer wieder, die deutsche Verteidigungslinie zu brechen und regelrecht zu ueberrollen. Das Spiel endete mit einem eindeutigen 5:0. Auch die naechsten Gegner Luxemburg und Schottland wurden mit derselben Taktik – schnelles Spiel, Ueberlaufen und lange Paesse in die Loecher der Verteidigung – besiegt. Befluegelt von diesem Erfolg ging es am Ende des 1. Turniertages gegen die Mannschaft von Frankreich, die wir stark einschaetzten. Aber auch in diesem Spiel gelang es dem Team Oesterreich, das aus einem Mix von Nationalteamspielern und Auswahlspielern bestand, durch eine gute Ausdauer und gute Aktionen den Sieg zu holen. Alle Spiele vom 1. Tag waren gewonnen, und unser Team war gluecklich und von so viel Erfolg ueberrascht. Der naechste Tag wuerde die Entscheidung ueber das gesamte Beachrugby Turnier bringen.

Aber nicht nur die vier Siege brachte uns auf Hochstimmung, sondern auch das Spiel New Zealand : Italy welches wir uns alle im Stadion anschauten, vollendete diesen tollen Tag!

SONNTAG 9.9.07
Am Sonntag gab es dann wieder denselben Ablauf. Jeder spielte gegen jeden, und die 2 besten Teams wuerden im Finale gegeneinander antreten. Diesmal konnten wir das 1. Match des Tages – Deutschland gegen Luxemburg – als Zuseher
verfolgen und dabei feststellen, dass sich beide Mannschaften im Vergleich zum Vortag enorm gesteigert hatten. Unser erster Gegner war Deutschland. In der ersten Haelfte kaempften beide Mannschaften um Punkte und um den Ball. Mit einem 1-1 ging es in die Halbzeit. Doch in der 2. Halbzeit drehte das Team rund um Coach und Spielerin Renee Carmine-Jones wieder voll auf und gewann mit einem hervorragenden 4:1. Das 2. Spiel wurde gegen die Schottinnen ausgetragen, und auch hier mussten wir uns maechtig ins Zeug legen, wollten wir unsere Chancen auf den Turniersieg wahren. Das Team aus Schottland wiederum hatte mit den fuer sie teilweise unfairen pfeifenden Schiedsrichtern zu kaempfen und war deshalb etwas aggressiv unterwegs, das sie uns waehrend des Spiels auch zu spueren gaben. Doch am Ende gelang es uns mit unserer Schnelligkeit, Wendigkeit und Ausdauer, auch dieses Match fuer uns mit einem klaren 5:0 zu entscheiden. Nach einer Mittagspause, in der wir uns das RWC Spiel Kanada gegen Wales auf der grossen Leinwand anschauen konnten, trafen wir auf unseren naechsten Gegner Luxemburg. Auch diese Mannschaft liess uns rasch wissen, dass sie von den gestrigen Spielen sehr viel dazu gelernt hatten. Beide Teams waren anfangs relativ ausgeglichen. Das Team Austria bewahrte allerdings einen kuehlen Kopf und konnte mit einer starken Verteidigungslinie und guten Paessen zwei Tries fuer Oesterreich, und somit das Match, gewinnen. Dadurch standen wir fix im Finale, und Frankreich folgte nach seinen Spielen nach.

Was fuer ein Gegner, was fuer ein Finale! Frankreich gegen Oesterreich, und das im Rugby! Das hat es in der Geschichte dieses Sports noch nie gegeben.

Da diese beiden Nationen als Finalgegner feststanden, wurde entschieden, das letzte Match (FR – AUT) auszulassen, und gleich zum Finalspiel ueberzugehen.

DAS FINALE
Coach Renee stellte fuer dieses Spiel ihre staerkste Mannschaft auf. Gegner Frankreich tat dasselbe. Waehrend der 1. Halbzeit gelang es keinem Team, durchzubrechen und einen Try zu legen. Der Ball ging hin und her, aber niemand kam wirklich nach vorne. Es war total ausgeglichen. In der Pause machte sich leichte Verzweiflung breit, weil niemand wusste, wie man dieses Spiel spielen sollte. Die 2. Halbzeit fing genauso an, wie die 1. geendet hatte. Bis unser Fluegel Dani Harms eine kurze Unaufmerksamkeit der Franzoesinnen ausnutzte und uns mit einem starken Lauf ueber das ganze Feld in Fuehrung brachte. Wir freuten uns, noch war aber nichts entschieden. Unser Gegner kaempfte weiter. Das taten wir allerdings auch, und es blieb spannend.
Bis ein langer Pass raus zu unserem freistehenden Fluegel kam und ein starker, schneller Lauf abermals von Dani H. kurz vor Ende des Finales die Entscheidung brachte. Kurze Zeit spaeter endlich der Schlusspfiff des Schieris, und ein 2:0 fuer Oesterreich!

Wir haben gewonnen! Riesengrosse Freude bei uns, aber auch auf den Raengen, denn viele Zuseher unter anderem ein Team aus den USA sind in der Zwischenzeit zu unseren Fans geworden. Oesterreich, der grosse Aussenseiter, das „Nicht-Rugby-Land“, hat im Finale Frankreich besiegt und das gesamte Turnier gewonnen!

Es war ein unbeschreibliches Gefuehl! Die Mannschaft bedankte sich bei seinen dort vor Ort dazu gewonnen Fans und vor allem bei den Maennern von RFC Celtic die ebenfalls in Marseille waren und die uns sowohl am Samstag als auch am Sonntag lautstark unterstuetzten mit einem gemeinsamen Dive in den Sand vor der Tribuene und mit dem altbekannte Donau-Top-of-the-League, Top-of-the League, we are, we are, Top-of-League

Bei der Siegerehrung bekamen wir zusaetzlich einen Pokal fuer die meisten Tries, und Dani Kuenzel vom RFC Celtic wurde zur Spielerin des Turniers gewaehlt.

Dieses Turnier, das ganze Wochenende war ein unglaubliches Erlebnis und sowohl Donau als auch Celtic startet nach diesem Erfolg hoch motiviert in die neue Saison!

Meisterschaftsturnier Innsbruck, 07.07.2007

An diesem magischen (07.07.07) Samstag trafen die 4 Damenteams zum letzten Mal in der Saison im prachtvollen Innsbrucker Tivoli-Stadion aufeinander, um im Finale um den 1. Platz zu kaempfen.
Wir sind nach Innsbruck gefahren, mit dem klaren Ziel, unseren Meisterschaftstitel zu holen. Es war noch nichts entschieden, fuer Graz war es noch moeglich, uns zu ueberholen und den Titel zu gewinnen.

Da die Donau-Mannschaft leider keine 7 Spieler stellen konnte, bekam sie tatkraeftige Unterstuetzung aus Muenchen (Heidy) und vom Team Celtic (Dani, Zitta, Nic). Danke an alle an dieser Stelle!

Im ersten Match standen wir den Maedels von Graz gegenueber. Es gelang uns schnell, durch eine gute Kombination mit einem 1. Try in Fuehrung zu gehen. Aber die Grazerinnen liessen das nicht auf sich sitzen und antworteten nach einem Defensefehler mit einem Gegenversuch. Doch wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und schafften es, unser Spiel zu spielen. Mit einem schoenen 7s-Spiel, einer starken Laufleistung, guten technischen Paessen und einer funktionierenden Defense-Line, gelang es uns am Ende, mit einem grossartigen 31-7 als Sieger vom Platz zu gehen.
Als 2. Gegner hatten wir die Vienna Celtics. Auch dieses Team hatte mit einer geringen Anzahl an Spielerinnen zu kaempfen, deshalb wurde dieses Match mit nur 6 Spielerinnen pro Mannschaft bestritten. Obwohl die Celten immer wieder gute Kombinationen herausspielten, gab es am Ende ein doch relativ eindeutiges 47-7. Der einzige Gegentry wurde von Zitta erzielt – wir moechten ihr grosse Hochachtung aussprechen, da sie an diesem Tag ihr allererstes Rugbyspiel hatte und eine grossartige Leistung geboten hat. Eine solche Motivation braucht das Damenrugby!
Relativ muede ging es in das 3. und letzte Spiel dieser Saison gegen Innsbruck. Dem Innsbrucker Team gelang es in der 1. Halbzeit mit harten Tackles und schoenen Laufkombinationen hoch in Fuehrung zu gehen. Und obwohl unser Team in der 2. Halbzeit mit einer kaempferischen Leistung versucht hat, den Spiess noch umzudrehen, verloren wir leider mit einem 19-10. Innsbruck wurde am Ende des Turniers auch Turniersieger. Donau belegte den 2. Platz, und holte sich somit den…

Staatsmeistertitel der Damenmeisterschaft 06/07!!!

Mit 18 Punkten in der Tabelle hat unser Damenteam sich den Titel geholt, vor Innsbruck (15 Punkte), Graz (13 Punkte) und Celtic (5 Punkte). Top of the league, top of the league, we are we are,….

Spielerin des Turniers wurde Daniela Kuenzel von Vienna Celtic.

Unser Team hat diese Saison eine beeindruckende Leistung erbracht, und das nicht nur auf Ligaebene!
Mein Dank geht an das gesamte Team, on and off the pitch, das den Rugbysport mit viel Herz, Verstand und vor allem Freude spielt!

Eva (Captain RC Donau Damen)

Vielen Dank auch an die Donauburschen...die ebenfalls ihre letzten CC-Spiele in Innsbruck hatten und uns in ihren Spielpausen kraeftig anfeuerten!

(Miri)

(1.Reihe: Pablo, Lee, Jakob, Michi F., Jakob, Elina, Milad; Mitte: Flipsta, Eva, Miri, Sonja, Renee, Zitta; Vorne: Tini und Toto)

Spieltag 23.6.2007 in Grossmugl

Die Damen des oester. Nat. Teams hatten letzten Samstag einen aeusserst ungewoehnlichen Spieltag. Es begann mit der letzten Runde der T-EN League, wobei 7s Rugby gegen Ungarn und Kroatien gespielt wurde.

Oesterreich begann hervorragend und schlug Ungarn mit 36-0. Danach verlor Ungarn gegen, an diesem Spieltag sehr stark spielende Kroatinnen, mit 33-0. Danach hielt Oesterreich gegen Kroatien eine Zeit lang gut mit, verlor aber schlussendlich mit 35-5. Kroatien war wohl an diesem Tag nicht zu schlagen. In der 2ten Runde endeten die Spiele aehnlich. AUT-HUN - 21:5, HUN-CRO - 0:59, CRO-AUT - 31:5 .
Kroatien gewann also die erste T-EN Liga vor Oesterreich und Ungarn.

Dieses interregionale Projekt wurde auch bei der FIRA Europakonferenz in Monte Carlo geehrt als Beispiel wie andere „emerging nations“ sich gegenseitig verbessern koennen.

Danach wurde das k.u.k Turnier, das zum 7ten Mal stattfand, gespielt. Da im letzten Moment noch Mannschaft aus Serbien und Italien absagten, spielten Oesterreich, Kroatien, Ungarn und Bayern um die k.u.k. Rugbykrone. Dies wurde in zwei Spielen ermittelt: einem 10s Spiel und einem 15s Spiel.

Im 10s Spiel spielten Kroatien/Bayern gegen Oesterreich/Ungarn es war ein irrsinnig spannendes Match und schliesslich gewannen Kroatien/Bayern mit 14-12.
Danach war noch das von allen sehnlichst erwartete 15s Spiel auszutragen. Dies ist das erste 15s Frauenspiel in Oesterreich seit April 2005 (7-7 gegen Tschechien). Es spielte diesmal Ungarn/Bayern gegen Oesterreich/Kroatien. Es war schoen anzusehen wie sich alle aufs 15s spielen umgewoehnten und es gab viele schoene Tackles, Rucks, Mauls, grosse Scrums und sehr viel Spass. Das Spiel endete mit 17-7 fuer Oesterreich/Kroatien. Nachdem Schlusspfiff waren alle sehr gluecklich, erstens das Sie wieder einmal 15s spielen konnten und zweitens dass jetzt Schluss mit Rugby spielen ist und die Party beginnt.
Die Sieger des k.u.k. Turnier waren hiermit die Kroatinnen vor Oesterreich und Ungarn und Bayern wurden Dritter.

Es nahmen auch 2 Maennermannschaften am k.u.k. Turnier teil; Ungarn und Kroatien. Da Donau und Celtic naechste Woche das Maennerfinale austragen war es Ihnen leider nicht moeglich, so wie in den letzten Jahren Mannschaften zu entsenden. So gewann Kroatien die 2 Spiele gegen Ungarn und gewann auch dieses Turnier. Kroatien war der grosse Sieger an diesem Abend.

Es wurde dann Grossmugl geehrt, dass wir hier ja schon zum 10ten Mal Rugby spielen, dann wurden 2 Damen geehrt.
Die eine, Daniela Kuenzel wurde zur “Spielerin des Jahres 2007“ des oester. Nationalteams gewaehlt.
Die andere, Renee Carmine-Jones, wurde fuer all Ihre Bemuehungen um die „emerging nations“ wie T-EN League und ENTC I & II, in Monte Carlo und fuer alles was Sie fuer den oesterreichischen (Frauen)Rugbysport geleistet hat, geehrt.

Mein Besonderer Dank gilt Eva, Dani K., Miri, Steffi und Zak die entweder beim Vorbereiten oder wegraeumen oder bei beidem (Eva, Zak, Steffi) viel mithalfen.

(CC)

Spielbericht CC Krems 9. Juni 2007

Bei Sonnenschein und mit guter Laune fuhr die Donau Mannschaft mit sieben Spielerinnen (!) am Samstag den 9. Juli nach Krems zum 4. Bundesligaspiel. Nachdem im allerletzten Moment eine Spielerin abgesagt hatte, war Isabelle (ehemalige Donau Spielerin und aktiver Fan) zum Glueck bereit fuer sie einzuspringen – an dieser Stelle nochmals vielen Dank an dich Isabelle!

Unser erstes Spiel startete ca. um 17:00 Uhr gegen eine hochmotivierte Grazer Mannschaft. Zwar ging Donau in den ersten Minuten mit einen Try in Fuehrung, doch der Gegenangriff lies nicht lange auf sich warten. Die Grazerinnen uebten das ganze Spiel grossen Druck aus und durch ein paar Verteidiungsfehler gelang es ihnen immer wieder durchzubrechen. Nach grossem Kampf endete das Spiel letztendlich unentschieden 12:12

Gleich darauf folgte das naechste Spiel gegen Innsbruck. Eine sichtlich geschwaechte, passive Donau Mannschaft verlor in einem wenig glorreichen Spiel 24:5. Durch Luecken in der Verteidigung, fehlenden Support und eine zu passiv abwartende Haltung gelang es den Innsbruckerinnen immer wieder den Ball fuer sich zu gewinnen und Tries zu legen.

Das letzte Spiel des Tages wurde zwischen Celtic und Donau ausgetragen. Etwas zu spaet (aber immerhin) packten die Maedls von Donau der Ehrgeiz und mit neuem Elan starteten sie in das letzte Spiel. Aktiver und aggressiver als zu vor kaempften sie als Mannschaft um den Ball und gewannen letztendlich das Spiel ueberlegen mit 35:0
An dieser Stelle moechten wir Dani K. (Kapitaen Celtic) unsere Hochachtung aussprechen. Unerbittert kaempfte sie fuer ihre Mannschaft um den Ball und jeden Meter und hat es (wie auch immer) geschafft, trotz grosser Hitze drei Spiele lang am Spielfeld staendig dort zu sein wo sie gebraucht wurde. Ihre Erfahrung zeigte sich deutlich an diesem Spieltag.

(Dani Harms)

GUTEN MORGEN OESTERREICH!

Frauen EM 7s Rugby Bosnien 19.5-21.5.2007

Mit dem letzten Aufgebot dass in Oesterreich zu Verfuegung stand, da es einige Klubs vorziehen lieber keine Spielerinnen in das Nationalteam zu entsenden, sich keine oder niedrigere Ziele zu setzen und die Nationalmannschaft mit Spielerinnen nicht zu unterstuetzen, fuhr das Oe-Frauen National Team nach Bosnien. Der Stamm der Mannschaft, die ersten sieben, waren fix, aber da es an Ersatzspielerinnen fehlte, war unser Auftritt in Bosnien mehr als in Frage gestellt. 5 Spielerinnen des RC Donau bildeten wie immer den Stamm unserer Nationalmannschaft. Against all odds gelang es uns doch eine Mannschaft zu entsenden. Hier geht auch unser Dank an die Firma CITROEN OESTERREICH, Herrn Phillippe Narbeburu und Frau Krenn die uns einen 9 Sitzer fuer die Fahrt nach Zenica kostenlos zu Verfuegung stellten.

Nach dem 9ten Platz im Vorjahr in Limoges, Frankreich und dem 10 Platz vor zwei Jahren in Prag rechneten wir uns doch Chancen aus, diese Leistungen zu ueberbieten, da unser Kapitaen Renee Carmine-Jones (RC Donau), nach der Babypause, wieder die Mannschaft auf den Platz fuehrte. Ebenfalls hatten wir unsere Dani Kuenzel (RFC Celtic) zurueck, die im Vorjahr wegen ihrer Diplomarbeit, fehlte. Mit der Rueckkehr dieser wichtigen Spielerinnen, staerkten wir unsere Mannschaft sehr.

Am Samstag den 19.5.2007 hatten wir gleich einen geschenkten Sieg, da die Slowakei nicht zum Turnier erschien. In unserem ersten Spiel ging es gegen Israel. Es war sehr knapp und stand bis Mitte der 2ten Haelfte 0-0. Dann zuendete unsere Turboabteilung [Nr.5 Eva Weissenboeck (RC Donau), 6 Dani Kuenzel (RFC Celtic), 7 Dani Harms(RC Donau)] die Raketen und es ging Schlag auf Schlag. Die herrvoragende Dani Kuenzel (RFC Celtic) legte den so wichtigen ersten Try. Endstand 19-0 fuer Oesterreich. 3 Tries und 2 conversions in 3 Minuten! Es folgte im naechsten Spiel gegen Luxemburg eine Rugby 7s Demonstration. Oesterreich gewann 44-5 und legte 8 Tries! Unter der Fuehrung von Renee Carmine-Jones (RC Donau) und einer toll aufspielenden Eva Weissenboeck (RC Donau) legten wir einen Try nach dem anderen. Nach der Pause hatten unsere 2 Wechselspielerinnen Anais Taibi (Stade Viennois) und Kathy Lapin (RFC Celtic) auch die Chance zu spielen und boten ebenfalls eine ueberzeugende Leistung. Sehr stark spielten auch unsere Forwards; 1 Elina Todorova (RC Donau), 2 Catherine Teisset (RC Muenchen) und 3 Sonja Kahr (RC Leoben), die sowohl gegen Israel als auch gegen Luxemburg die Scrums dominierten und mit 4 Renee Carmine-Jones (RC Donau), unserem Scrum Half, fast alle Scrums zu unseren Gunsten entschieden. Im letzten Match des Tages wurde ohne grosse Muehe in einem maessig attraktiven Spiel, da die Spielweise des Gegners dies nicht zuliess, Lettland mit 20-0 besiegt. Nach dem ersten Tag: 4 Spiele 4 Siege, 83-5 Punkte, Platz 1 in Gruppe A. Zum Gruppensieg fehlte nur noch ein Sieg gegen Moldawien, das zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ungeschlagen war.

Dieses Duell um Platz 1 war das erste Match am Sonntag. Nach schwachem Beginn Oesterreichs fuehrten die blutjungen und pfeilschnellen Maedchen aus Moldawien mit 10-0. Aber Oesterreich drehte das Spiel in der 2ten Haelfte um und gewann schliesslich klar mit 19-10. Gruppensieg! Semifinale gegen den Turnierfavoriten Finnland! In diesem Semifinale setzte es dann leider die erste Niederlage. Die fantastisch spielenden Finninnen waren klar ueberlegen und gewannen mit schnellen, fluessigen Kombinationen und sehr gutem Stellungsspiel klar mit 22-0. Im Spiel um Platz 3 ging es wieder gegen Moldawien nur diesmal hatte Moldawien mehr Glueck und ging wieder in Fuehrung, nur konnte Oesterreich diesmal nicht nachsetzen. Der Kraefteverschleiss war zu gross. Moldawien siegte mit 12-0. Einziger Highlight dieses Spiels war der Tackle des Turniers, von Kapitaen Renee Carmine-Jones (RC Donau), die eine Gegenspielerin so tackelte, dass es das ganze Stadion von den Sitzen riss. Vollkommen legal und aeusserst spektakulaer. Rugby in Reinkultur! Schlussendlich Platz 4. Oesterreichs Frauen waren zuerst sehr enttaeuscht, aber allmaehlich wurde Ihnen bewusst was Sie da enormes geleistet hatten: Gruppensieg, Semifinale Platz 4; dass gab es noch nie! 5 von 7 Spielen gewonnen, in den letzten beiden Jahren gewann man nur jeweils 2 Mal!

Unser Ziel, teilweise vorgegeben von BSO/Top Sport Austria, war sehr hoch angesetzt, uns mindestens auf Platz 5 hinaufzukaempfen. Das wir den 3ten Platz verloren, gegen eine Mannschaft gegen der wir schon gewonnen hatten und 4ter geworden sind, haetten wir uns im Traum nie gedacht. Stellt euch vor was geleistet werden koennte mit ein bisschen Unterstuetzung, finanziell fuer die Weiterentwicklung, mehr Nachwuchs und Spieleraufbau bei den Klubs und den noetigen Ernst bei allen Klubs die jetzigen Spielerinnen so auszubilden, dass Sie eventuell fuer das Nationalteam in Frage kommen koennten oder nur um das Niveau der Liga zu steigern.

„Wenn alle Klubs in Oesterreich Frauenrugby so ernst nehmen wuerde wie RC Donau, wer weiss wozu Oesterreich noch faehig waere. Da dies aber nicht der Fall ist, liegt es an den Frauen vom RC Donau und ein paar Einzelkaempferinnen und ein paar Legionaeren, die Nationalmannschaft zu stellen. Wir hatten auch ein Nachwuchstalent mit, die 15 jaehrige Steffi Wusche aus Graz die mit Ihren jungen Jahren mehr Rugbyspirit hat als viele andere. RUFC Graz und WRC Innsbruck zogen es vor keine Spielerinnen der Nationalmannschaft zu Verfuegung zu stellen. Dies ist zu akzeptieren. Wir werden doch niemand zwingen im Nationalteam zu spielen, es muss eine Ehre sein, Oesterreich zu vertreten. Wem dass nicht klar ist, hat im Nationalteam sowieso nichts verloren. Es gehoert auch viel Training und Teamgeist dazu, und der stimmte bei unseren Frauen in Bosnien zu 100%. Es war wunderschoen zu sehen wie sie sich fuer einander einsetzten. Diese Mannschaft mit der einen oder anderen Verstaerkung wird noch weit kommen.“ Teammanager Constantin Carmine.

Die Mannschaft wurde tatkraeftigt unterstuetzt von Herrn und Frau Malinsky, Herrn Szczepanski und Herrn Loncar von der Speditionsfirma Intereuropa - Schneider Peklar, dem groessten Spediteur in Suedost Europa mit 2500 Angestellten und Sponsor des oesterreichischen Frauennationalteams. Wir bedanken uns recht herzlich fuer die super Unterstuetzung.

Es war ein unvergessliches Wochende fuer alle die dort waren, Oesterreich wurde vom Publikum angefeuert als waeren Sie die Heimmannschaft. „Die Bosnier haben unser freundliches, immer laechelndes und faires Team ins Herz geschlossen. Es war aber natuerlich auch unsere schnelle, fluessige Spielweise die das Publikum, speziell am Samstag begeisterte“ sagt Teammanager Constantin Carmine.

„Unseren Spielerinnen war nicht bewusst wie viel Potenzial in ihnen steckt bis sie bei dieser EM gemeinsam spielten“ sagt Teamcoach Renee Carmine-Jones.

In einem spannenden Finale schlug Finnland Malta nach Overtime mit 10-5, trotzdem sie mit einer Spielerin weniger auskommen musste, die zu Unrecht ausgeschlossen wurde. Finnland kaempfte und siegte.

Der Endstand des Turniers:

  1. Finnland
  2. Malta
  3. Moldawien
  4. Oesterreich
  5. Daenemark
  6. Israel
  7. Ungarn
  8. Luxemburg
  9. Serbien
  10. Lettland
  11. Bosnien
  12. Slowakei

Oesterreichs Nr. 5 Eva Weissenboeck (RC Donau) wurde ins All-Star Team des Turniers gewaehlt. Auch Nr. 7 Dani Harms (RC Donau) waere nominiert gewesen, aber es gibt nur maximal eine Spielerin pro Team in diesem 7er All Star Team. „Gratulation an die beiden, die eine herrvoragende EM spielten!

Eva war sicher unsere beste Spielerin an diesem Wochenende“ sagt der Teammanager “aber da Rugby ein Teamsport ist gilt mein Lob der gesamten Mannschaft, den Ersatzspielern und den Betreuern Martin Sowa and Isaac Jones.“

(Tini und Renee)

"Das oesterreichische Nationalteam 2007"

Spielbericht CC in Graz: 21.4.07

Endlich trafen in Graz bei wunderschoenem Sonnenschein die vier oesterreichischen Damenmannschaften aufeinander. Stets ein wichtiges Ereignis, da es die erste Damenliga des oesterreichischen Rugbys ist.

Nicht umsonst hatten alle Teams fieberhaft trainiert.
Und siehe da - das harte Training zahlte sich aus.
Alle vier Mannschaften zeigten, dass sie einen Siegeswillen besitzen.

Der Spieltag begann Graz gegen Celtic Wien.
Beide Mannschaften zeigten ihr Koennen, zwar weniger 7th Rugby, dafuer waren die Tackles teilweise wunderbar ausgefuehrt.

Anschliessend spielte Donau gegen Innsbruck. Auf beiden Seiten waren schoene Laeufe und Paesse dabei.
Donau wurde von einigen Celtic Damen unterstuetz, da Donau leider im Moment sehr wenig Spielerinnen vorzuweisen hat.
Jedoch gewann Donau gegen eine sehr motivierte Innsbrucker Mannschaft.

Auch die folgenden Spiele waren mehr als spannend.
Besonders erwaehnenswert war das Match Donau – Graz.
Die Donau Damen ueberzeugten mit einem wunderschoenen 7th Rugby, fliessende Paesse, sauber ausgespielt, wunderschoene Laufarbeiten- einfach herrlich anzusehen.
Verdient holten sich die Donau Damen den Sieg.
Auch an dieser Stelle wieder herzlichen dank an die Celtic Damen, die erneut Spielerinnen zur Verfuegung gestellt hatten.

Ebenfalls eine Freude war das motivierte Innsbrucker Team.
An diesem Spieltag holten sie sich ihren ersten Sieg gegen Graz. Mit Spass waren sie dabei und verdienten sich somit auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Doch in der Gesamtpunktbewertung holte sich Donau den Sieg.

Beste Spielerin wurde Nina Blume vom Team Innsbruck.

Einen Wermutstropfen trotz positiver Stimmung hatte der Spieltag.
Obwohl bekannt war, dass Donau nur wenige Spielerinnen zur Verfuegung hatte, wollte Graz keine Maedels herborgen, obwohl diese eine grosse Anzahl von Damen zur Verfuegung hatten.
Vielleicht waere hier ein wenig mehr Kooperation wuenschenswert.
Dennoch - am Schluss erlaubten sie sich schliesslich doch, zwei Maedels bei Donau einzusetzen. Danke!

(Bea Haegele)

Spiebericht 7s Frauenmeisterschaft Innsbruck, 13. Oktober 2007

Am 13.Oktober startete in Innsbruck die Oesterreichische 7s Rugbymeisterschaft in die neue Saison 2007/08.

Seitens der Frauen gab es auch einen Neustart, und zwar fuer den FRU (Frauen Rugby Union) Schoenbrunn. Es war das erste Auftreten dieser Mannschaft seit die beiden Wiener Klubs Donau und Celtic beschlossen haben, in dieser Saison auf Grund mangelnder Spieleranzahl ein Gemeinschaftsteam zu formen.
Das Schoenbrunner Team hatte in dieser Konstellation noch nie gespielt, daher bestand etwas Nervositaet vor dem 1. Spiel.

Leider erschien die Frauenmannschaft des RFC Graz aufgrund vieler verletzungsbedingter Ausfaelle nicht zum Turnier, womit mit dem WRC Innsbruck und dem FRU Schoenbrunn nur zwei Frauenmannschaften teilnahmen.

So kam es nach der letzten Begegnung vor der langen Sommerpause, bei dem der WRC Innsbruck sowohl Donau, als auch Celtic geschlagen hat, zu einem Wiedersehen.

Im ersten Spiel fanden die Frauen aus Innsbruck nicht so Recht ihren Rhythmus und kamen nicht gegen die laufstarken Wienerinnen an. Lange und schnelle Paesse durch die gesamte Linie bis hinaus zum Winger ermoeglichten den Schoenbrunnerinnen immer wieder einen Lauf an der Aussenseite. Durch eine standhafte Verteidigung gab man dem Heimteam nur wenige Chancen durchzubrechen. Die Innsbruckerinnen wurden durch die Mannschaft aus Wien mit einem klaren 43:0 besiegt.

Nachdem beim neuen Modus 2 Spiele gegen jede Mannschaft gespielt werden, gab es fuer beide Frauenmannschaften erst einmal eine lange Pause, in der Herrenspiele stattfanden.

In dieser langen Pause vor dem 2. Match haben die Innsbruckerinnen ihre Strategie geaendert, und das mit Erfolg. Sie stellten sich dem Wiener Team viel staerker entgegen als noch zuvor. Mit groesserem Druck in der Verteidigung wurde versucht, mehr Ballbesitz zu gewinnen. Im Angriff gingen sie jetzt aehnlich vor wie ihre gegnerische Mannschaft, naemlich durch rasche Paesse zum Wing einen Overlap kreieren und an der Aussenseite durchbrechen zu koennen. Beides gelang den Frauen aus Innsbruck umzusetzen, jedoch konnte der FRU Schoenbrunn jeden Durchbruch in ihrer eigenen Linie durch eine starke Laufarbeit noch vor der Trylinie stoppen, womit die Heimmannschaft im Endeffekt keinen Try erzielen konnte. Das 2. Spiel endete mit einem 24:0 fuer die Gastmannschaft aus Wien.

Nach diesem Saisonstart freuen wir uns alle in der Hoffnung auf Beteiligung der Grazer Frauenmannschaft auf ein Wiedersehen beim naechsten 7s Rugbymeisterschaftsturnier am 27.Oktober in Traun bei Linz.

Spielbericht vom 15.04.07
Zagreb

Zweites Tunier der TEN League – mal wieder ein aufregender Tag fuer die Auswahlmannschaft Oesterreichs.
Diesmal fand der Spieltag in Zagreb statt. In aller Frueh machten sich die Maedels aus Wien, leider nur zu fuenft , auf den weiten Weg nach Kroatien.
Enttauuschend, dass sich trotz vieler Spielerinnen in Oesterreich nur insgesamt sieben Damen fanden, die bereit waren, Rugby auch mal ausserhalb ihres Clubs zu praesentieren. Danke nach Graz, die immerhin noch drei Maedels schickten.

Dennoch liess sich Oesterreich davon nicht unterkriegen. Trotz starker Hitze konterten die oesterreichischen Maedels die harten Angriffe der Ungarinnen und Kroatinnen mit starken Tackles und uebertrafen diese mit ihrer Laufarbeit und guter Fitness. Nicht gerade lobenswert war auch das taktische Spiel der Gegner.
Wenig 7th-Strategien wurden von den Gegnern benutzt, da sie lieber das 15er Rugby bevorzugten.
Somit konnten die Oesterreicherinnen ihr Wissen und Koennen im 7er Rugby deutlich beweisen.
Herausragend war die Leistung von Eva W. und Daniela H., die durch einen sauber ausgefuehrten Switch ueber die linke Seite einen Try gegen Ungarn erzielen konnten.

Leider reichte dies nicht fuer einen Sieg am Spieltag, da trotz der guten Leistungen auch einige Fehler gemacht wurden. Im dritten von insgesamt vier Spielen war die oesterreichische Defense beinahe schon planlos und gab den Kroatinnen durch die nicht existierende Verteidigungslinie immer wieder die Gelegenheit durchzubrechen. Gnadenlos nutzten diese Schwaeche die kroatischen Spielerinnen und Oesterreich verlor.

Auch herrschte wenig Teamarbeit, viele Einzelaktionen dominierten die Spiele.
Der Grund ist einfach-die Maedels spielten noch nie in einer solchen Aufstellung, da leider sehr wenig Bereitschaft anderer Clubs vorhanden ist, an solch wichtigen Events teilzunehmen.
Aber trotz dieser Niederlage erwarten die Wiener Maedels am kommenden Wochenende einen erfreulichen Spieltag und bereiten sich auch gewissenhaft darauf vor.

Die Ergebnisse im Folgenden:

Kroatien : Oesterreich 7:0
Oesterreich : Ungarn 12:7
Kroatien : Ungarn 17:12
Kroatien : Oesterreich 29:10
Oesterreich : Ungarn 10:10
Kroatien : Ungarn 17:7

(Bea Haegele)

Spannender Saisonauftakt fuer das oesterreichische Rugby- Damen – Team

Sonntag 18.03.07 – Fruehlingsluft und Sonnenstrahlen begleiteten den Rugby- Damen Nationalteamkader auf der Fahrt nach Ungarn zu ihrem ersten offiziellen „Ten Nation League“ Turnier, wo sie auf eine starke ungarische und sehr trainierte kroatische Mannschaft trafen. Fuer die oesterreichischen Damen war dies ein sehr wichtiges Spiel. Zum ersten Mal wurde offiziell eine Liga zwischen unterschiedlichen Nationen gebildet, was fuer die oesterreichische Rugby- Damen- Geschichte von groesster Bedeutung war. Zur Liga gehoeren noch im Moment Oesterreich, Ungarn und Kroatien, fuer die es auch zum ersten Mal ein offizielles Ligaspiel war.

Oesterreich schickte sieben Spielerinnen nach Szekesfehervar, wo schon haeufiger die drei Nationen aufeinander getroffen waren. Stets mit guter Stimmung begleitet wurden die Maedels erneut nicht enttaeuscht. Der Empfang war herzlich und die Spieler, Schiedsrichter und Coaches motiviert.
Um 12.00 am Nachmittag begann das erste Spiel Oesterreich gegen Ungarn.
Waehrend die erste Spielhaelfte eher etwas unkonzentriert und mit einigen Verteidigungsfehlern nicht gerade eine Glanzvorstellung der Oesterreicherinnen war, steigerten sie sich in der zweiten Haelfte erheblich. Wunderschoene Tackles und Moves zeichnete die letzten Minuten aus.
Trotz guter Fitness und starker Laufarbeit diverser Spielerinnen koennten die oesterreichischen Maedels den Vorsprung nicht mehr aufholen und verloren.

Nach einer kurzen Erholungspause trafen sie auf das kroatische Team, das sich leider durch unfaires Spiel auszeichnete. Obstruction, Hightackles und aehnliche Unsportlichkeiten musste das Team Oesterreich ueber sich ergehen lassen. Blaue Flecken, zerschuerfte Knie und eine Niederlage steckten die Oesterreicherinnen trotz besserer Fitness und teilweise ueberlegenerem Spiel ein.

Eine halbe Stunde Pause war dann den Maedels schliesslich vergoennt, bevor sie erneut gegen Ungarn und Kroatien spielten.
Und wieder zeigten die Maedchen, dass sie das Rugby beherrschen. Einen Ausgleich erreichten sie gegen Ungarn. Leider passierten erneut einige Fehler, die den Sieg verhinderten.
Auch gegen Kroatien gewannen die Damen bei diesem Turnier nicht.

Etwas geknickt, aber mit einem gewissen „OK“- Gefuehl speisten die Maedels nach einigen Foto-Shootings mit den anderen zwei Teams an einem Tisch.
Nach alter ungarischer Sitte wurden alle Beteiligten mit gutem Essen und Trinken versorgt.

Kaputt und muede traten die Mannschaften bereits am fruehen Abend die Heimreise an. Leider gab es diesmal keine Siegerehrung, aber da die Saison erst gerade begonnen hat, duerfen sich alle auf noch ausreichende Reden freuen.

Am 15. April werden die Oesterreicherinnen mit hoffentlich mehr Spielerinnen vertreten auf die anderen Nationen in Kroatien treffen.

Team in Ungarn:

Stehend: Elina, Dani K. (Celtic), Eva, Margareth (Celtic), Bea

vorne: Renee, Miriam, Dani H., Isabelle

(Bea Haegele)