About RCD

RUGBY CLUB DONAU WIEN

Der Rugby Club Donau Wien (RCD Wien) ist ein Rugby Football Union Verein aus der österreichischen Bundeshauptstadt Wien. Er ist der erfolgreichste Rugbyverein des Landes und ist Mitglied des Österreichischen Rugby Verband (ÖRV). Der RCD Wien nimmt sowohl an der nationalen Staatsmeisterschaft als auch an den Jugendmeisterschaften, den 7s (Sevens – die olympische Version des Rugby bei der nur sieben gegen sieben Spieler antreten) Meisterschaften und dem internationalen EDF Energy CEE-CUP teil. Seine Heimspiele bestreitet der Verein auf dem Sportareal Strebersdorf.

Geschichte

Die Legende des ersten Donaupiraten

Viele Legenden und Mythen ranken sich um den ersten Donauspieler. Die Wahrscheinlichste ist die, des aktuellen Kampfmannschaftstrainers Stiig Gabriel. Als er noch im zarten Jünglingsalter, von seinem Bruder als Mitbringesel von der legendären Frankreichtour des RC Wien, einen Rugbyball geschenkt bekommt, wird er vom „Rugbyfieber“  erfasst und kommt davon nicht mehr los. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass er den Ball in die Schule mitnimmt. Schon bald steckt er seine Mitschüler an und begründet den ersten (kleinen) Rugby-Hype. Viele seiner Klassenkollegen beginnen ebenfalls mit dem Sport und sind bis heute eng mit der Rugbygemeinde verbunden.

Die erste Gründung

Da diese ersten Ambitionen in der Jugendarbeit durch den damaligen Vorreiter im österreichischen Rugbysport, dem Rugby Club Wien getragen wurden, es zu diesem Zeitpunkt aber nur zwei Vereine in Österreich gab, den Vienna Celtic Rugby Football Club (den ersten Rugbyverein in Österreich) und den Rugby Club Wien, damals besser bekannt als Betonol, wurde der Rugby Club Donau 1989 als Jugendmannschaft des Rugby Club  Wien etabliert und somit der dritte Club in Österreich gegründet – damit stand der Verbandsgründung nicht mehr im Wege.  Einige Wochen danach wurde der Club des Lycee Francais gegründet. Der RC Donau nahm in der Folge an den ersten österreichischen Jugendmeisterschaften (neben der Mannschaft der Vienna International School-VIS und der Schülermannschaft des Lycce Francais) teil und konnte diese im zweiten Anlauf 1991 auch gewinnen. Sobald die Jugend allerdings alt genug für die Herrenmannschaft war wurde diese dem RC Wien einverleibt.

Die vierte Kampfmannschaft in Wien

Erst 1993, als man den Versuch einer vierten Mannschaft für den Betrieb einer Meisterschaft  in der Herrenklasse startete, bekam der RC Donau eine Kampfmannschaft deren Spieler sich aus der freiwilligen Abspaltung vom RC Wien rekrutierten. Als dann der Vienna Celtic Rugby Football Club die erste Meisterschaft für sich entscheiden konnte, wurde erkannt, dass sich nur der RC Wien zerfleischt hatte und es sinnvoller wäre die Kräfte aus beiden Vereinen wieder zu bündeln und im RC Wien aufgehen zu lassen. 1994 erfolgte die Refusionierung und der RC Donau existierte nur noch in formeller Weise. Ab diesem Zeitpunkt war der RC Wien allerdings der stärkste Verein in Österreich und konnte den Meistertitel jedes Jahr für sich verbuchen.

Jedoch bestand weiterhin die Ambition einen vierten Verein in Wien zu gründen.

Dies führte nach einigen erfolgreichen Jahren des RC Wien zu einer Neugründung des RC Donau.

Im Jahr 1999 wird der RCD Wien in seiner heutigen Form gegründet. Hauptinitiatoren waren Thomas Per Gabriel, Thomas Brininger und Klaus Csaicsich. Diesmal auf eine breitere Basis gestellt, da sich an diesem Projekt Spieler aller Wiener Vereine beteiligen. Mehrheitlich sind die Spieler des RC Donau zu diesem Zeitpunkt alte Hasen, die es sozusagen noch einmal wissen wollen und junge Talente. Aus finanziellen, administrativen und rein sportlichen Gründen teilen sich jedoch der RC Donau und der RC Wien die Trainingsplätze. Daraus entsteht ein Naheverhältnis, das sich auf dem Spielfeld in einem sportlich intensiven Bruderkampf  äußert. Es gelingt dem RC Donau rasch Erfolge einzufahren und eine sehr gesunde Infrastruktur zu entwickeln, der RC Wien im Gegenzug gewinnt weiterhin die Meisterschaft und ist sportlich erfolgreich.

Die Erfolgsgeschichte

Als nun die Vorstände der beiden Brudervereine die Vision einer Bündelung der Ressourcen zur intensiveren Betreuung der Jugendmannschaften und der verstärkten Förderung des Rugbysports in Österreich miteinander zu teilen begannen, wurde erneut über eine Fusionierung gesprochen und diese schließlich 2002 umgesetzt. seitdem firmiert der Verein unter dem Namen Rugby Club Donau Wien. Seit seiner Formation dominiert der Verein die nationale Meisterschaft und eilt von Erfolg zu Erfolg und das unter dem ständigen Konkurrenzdruck der anderen Vereine, die sich im gleichen Zeitraum auch  stark weiterentwickelt haben. Im Jahr 2007 wird Rugby als Sportart in Österreich offiziell anerkannt und der ÖRV als Mitglied in die Bundes Sport Organisation (BSO) aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt darf sich der Sieger der Österreichischen Rugby Meisterschaft Staatsmeister nennen. Diesen Titel hat der RCD Wien bisher immer erfolgreich verteidigt.

Der Europacup

Da der Rugby Club Donau Wien nach den nationalen Erfolgen die Notwendigkeit erkannt hatte, sich mehr an internationalen Bewerben zu beteiligen, um die Spieler gegen Mannschaften aus stärkeren Ligen antreten zu lassen, und damit die Entwicklung des Vereins, der Herrennationalmannschaft und im weiteren Verlauf des Rugbysports in Österreich zu fördern , entschließt sich der Vorstand an einem internationalen Turnier teilzunehmen: dem EDF Energy CEE-CUP. Seit dem ersten Jahr des Bestehens dieses Bewerbs 2008 ist der Rekordmeister fixer Bestandteil. Weiters sind Mannschaften aus den östlichen Nachbarländern Ungarn, Tschechien sowie Rumänien vertreten. Die ersten beiden Jahre musste der österreichische Vertreter noch Lehrgeld bezahlen und beendete den Cup an jeweils letzter Stelle. In der aktuellen Spielzeit steht die Kampfmannschaft des RCD Wien allerdings bereits als einer der besten vier Vereine fest und ist somit für das Semifinale qualifiziert, was als bisher größter Erfolg gilt. Der EDF Energy CEE-CUP wird in weiter Folge noch wachsen und zukünftig auch Mannschaften aus der Ukraine und eventuell aus Süd-Ost europäischen Raum des ehemaligen Jugoslawien teilnehmen lassen.

Jugend und Junioren

Die Jugendarbeit wird beim RCD Wien seit jeher „groß geschrieben“!

Weiter Infos zur Jugendarbeit folgen...

Der RCD Wien und der ÖRV

Seit Jahren stellen die Wiener einen Großteil der Nationalmannschaft, darunter die Rekordspieler Andreas Gaul und Andreas Schwab. Erstgenannter ist langgedienter Kapitän des RCD Wiens sowie der Nationalmannschaft. Mit 64 Einsätzen ist er ebenfalls Rekordinternationaler. Andreas Schwab stellt nach langjähriger Erfahrung beim RCD Wien nun auch den Präsidenten des ÖRV und trägt viel zur Entwicklung des Rugbysports in Österreich bei.

Erfolge

Saison 2010/11

Gewinner der Österreichischen Rugby-Union Staatsmeisterschaft

Gewinner der Österreichischen Rugby-Sevens Staatsmeisterschaft

Saison 2009/10

Gewinner der Österreichischen Rugby-Union Staatsmeisterschaft

Gewinner der Österreichischen Rugby-Sevens Staatsmeisterschaft

Saison 2008/09

Gewinner der Österreichischen Rugby-Union Staatsmeisterschaft

2ter Platz der Österreichischen Rugby-Sevens Staatsmeisterschaft

8ter Platz im EDF Energy CEE-CUP

Saison 2007/08

Gewinner der Österreichischen Rugby-Union Staatsmeisterschaft

Gewinner der Österreichischen Rugby-Sevens Staatsmeisterschaft

Saison 2006/07

Gewinner der Österreichischen Rugby-Union Staatsmeisterschaft

Saison 2004/05

Gewinner der Rugby-Union Bundesliga

Saison 2005/06

Gewinner der Rugby-Union Bundesliga

Saison 2001/02

Wien Meister, Donau 4.

Saison 2002/03

Gewinner der Rugby-Union Bundesliga

Saison 2003/04

Gewinner der Rugby-Union Bundesliga

Saison 1999/00

Wien Meister, Donau 4.

Saison 2000/01

Wien Meister, Donau 4.

Saison 1998/99

Wien Meister

Saison 1997/98

Wien Meister, Sieger Austro-Moravia Cup

Saison 1996/97

Wien Meister, Sieger Austro-Moravia Cup

Saison 1995/96

Wien Meister, Zweiter Alpe-Adria Cup

Saison 1994/95

Wien Meister, Zweiter Alpe-Adria Cup

Saison 1993/94

Wien Zweiter, Donau Dritter

Saison 1992/93

Wien Meister

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